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"Kinder und Jugendliche stärken und ermutigen"

Kai Schepers (Foto: oh)
thl. Winsen. „Kinder und Jugendliche wissen heute schon viel über Risiken und Gefahren in ihrem Alltag - und gehen manche davon mit jugendlicher Lust am Risiko bewusst ein. Ich möchte mit unseren Angeboten dazu beitragen, dass sie ihr Leben selbstbewusst und eigenverantwortlich gestalten können“, sagt Kai Schepers (41), der neue Kreisjugendpfleger des Landkreises Harburg. Er ist Nachfolger von Franz Schaffeld, der in den Ruhestand gegangen ist, und für die Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und den Jugendschutz im Kreisgebiet zuständig. „Wir beraten zum Beispiel Jugendzentren, freie Träger und Schulen in Fragen des Jugendschutzes, etwa bei der Suchtprävention oder im Umgang mit digitalen Medien“, sagt Schepers.
Der Sozialpädagoge ist seit 1997 in verschiedenen Funktionen in der Abteilung Jugend und Familie in der Kreisverwaltung tätig. Kai Schepers ist verheiratet, hat zwei Kinder im Kindergarten-Alter und wohnt in Bendestorf. Seit 25 Jahren singt Schepers in seiner Freizeit in verschiedenen Chören und engagiert sich im Kirchenvorstand seiner Gemeinde. „Ich schätze diesen Ausgleich sehr. Im Garten bekomme ich im wahrsten Sinne des Wortes Bodenhaftung. Mit meiner Familie und auch beim Singen bekomme ich den Kopf frei für meine tägliche Arbeit“, so der Kreisjugendpfleger.
Einen freien Kopf benötigt Schepers auch bei seiner Arbeit. Denn die Aufgaben sind vielfältig. Sein besonderes Anliegen ist die Stärkung von Kindern und Jugendlichen in ihrer sozialen Entwicklung. Dazu gehört auch das Angebot von Ferienfreizeiten, an denen jedes Jahr über 200 Kinder und Jugendliche teilnehmen. Im Sommer gibt es noch freie Plätze für sieben- bis achtjährige Kinder, die gemeinsam an die Nordsee in die Jugendherberge Otterndorf fahren können. „Der erste Urlaub ohne Eltern ist für jedes Kind eine spannende Erfahrung", weiß der Sozialpädagoge.
Als Herausforderung der nächsten Jahre sieht Schepers die Präventionsarbeit im Jugendschutz. Dabei geht es ihm nicht nur um Aufklärungsarbeit zu Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum oder Mediennutzung. „Der beste Jugendschutz ist, wenn Kinder schon früh lernen, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen und sich über die Motive mit Gleichaltrigen und Erwachsenen altersangemessen auszutauschen“, betont Schepers.