Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Lob von der Ministerin - Am Winsener Krankenhaus gibt es bereits weitere Ausbaupläne

Cornelia Rundt (Mitte) machte sich persönlich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten (Foto: thl)
thl. Winsen. Mehr als 20 Millionen Euro wurden in jüngster Zeit in das Winsener Krankenhaus investiert, um es zukunftssicher aufzustellen. Jetzt ist der zweite Bauabschnitt der vom Land Niedersachsen geförderten Baumaßnahme "Neubau Notfall- und Diagnostikzentrum (NDZ) und Reorganisation des OP-Bereiches" abgeschlossen. Grund genug für Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD), sich vor Ort ein Bild vom Neubau zu machen - trotz aller Regierungsturbulenzen, die derzeit in Hannover herrschen.
Rundt lobte das Engagement der "Krankenhäuser Buchholz und Winsen GmbH", die in den vergangenen drei Jahren selbst rund 13,5 Millionen Euro in die Modernisierung des Hauses investiert hat. "Es ist schön, wenn Gesellschaft die gute gesundheitliche Versorgung der Bürger in den Vordergrund stellen und nicht große Gewinne", sagte die Ministerin. Sie wies darauf hin, dass es bereits einen weiteren Bauantrag der GmbH zur Errichtung von zwei Bettenhäusern in Winsen und Buchholz geben würde. Gesamtvolumen: rund neun Millionen Euro. "Der Antrag ist auf einem guten Weg, zeitlich nicht zu weit nach hinten geschoben zu werden", so Rundt. "Allerdings müssen die konkreten Maßnahmen durch den Landtag. Wird dort nicht 'Nein' gesagt, können die Maßnahmen starten. Das Problem ist derzeit allerdings, dass es keine Sitzungen gibt."
Sowohl Krankenhaus-Geschäftsführer Norbert Böttcher als auch Landrat Rainer Rempe, Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus GmbH, unterstrichen die Wichtigkeit der neuen Baumaßnahmen. "Unsere Häuser stehen mit umliegenden Krankenhäusern im Wettbewerb, deswegen hoffen wir, dass wir die Gelder in 2018 erhalten" so Böttcher. In Winsen sollen in dem Anbau 50 Betten entstehen, in Buchholz 43. Dafür sollen Drei-Bett-Zimmer in Zwei-Bett- oder Einzelzimmer umgebaut werden. "Der Landkreis Harburg ist ein Zuzugs-Landkreis. Das macht die Sache nicht einfacher. Deswegen müssen wir den notwendigen qualitativen Anforderungen Rechnung tragen", so Rempe. Aus diesem Grund geben es auch Bestrebungen, die Parkplatz-Situationen sowohl in Winsen als auch in Buchholz zu verbessern. Außerdem sollen in der Kreisstadt die Kreißsäle reorganisiert werden.