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Reso-Fabrik Winsen in der Kritik

Unzufrieden mit der Arbeit der Reso-Fabrik: Wilfried Rieck (Winsener Liste)
thl. Winsen. Eine heiße Diskussion gab es jetzt in den politischen Gremien um die Verlängerung des Vertrages mit der Reso-Fabrik in Sachen Integrationsberatung. Grund: Sowohl SPD als auch Winsener Liste sowie die Gruppe Grüne/Linke sind mit der Arbeit dort unzufrieden.
"Die Reso-Fabrik hätte ihr eigenes Konzept besser umsetzen müssen. Das ist nach dem Bericht über die Integrationsberatung aber nicht gesehen", kritisierte Wilfried Rieck (Winsener Liste). Außerdem erwarte er, dass ein Rechenschaftsbericht besser strukturiert sei. Dieser Meinung schloss sich Norbert Rath (SPD) an: Es ist ein Unding, dass die Reso-Fabrik zwar angibt, 236 Beratungskontakte gehabt zu haben, aber nicht sagen kann, wieviele Personen beraten wurden." Zudem seien noch viele weitere Fragen, wie z.B. über die Vernetzung der Integrationslotsen, offen gblieben. Rath wies darauf hin, dass auch andere Wohlfahrtsverbände entsprechende Beratungen durchführen würden.
Anja Stoeck (Gruppe Grüne/Linke) sprach sich ebenfalls dagegen aus, das Geld für die Integrationsberatung nur der Reso-Fabrik zu geben, wenn andere Stellen genauso gut beraten würden.
Nach langer Diskussion einigte man sich schließlich darauf, den am 31. Dezember dieses Jahres auslaufenden Vertrag statt wie von der Verwaltung vorgeschlagen um vier Jahre nur um zwei Jahre bis Ende 2015 zu verlängern. Die Reso-Fabrik solle dies als Warnsignal sehen, hieß es.