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Stadt investiert in Schulen

Wegen des Zulaufs an der Oberschule fehlen an der Schule am Ilmer Barg mindestens sieben Klassenräume
thl. Winsen. Mindestens 4,5 Millionen Euro will die Stadt Winsen in den beiden kommenden Jahren in den Ausbau von Schulen zu Ganztagsgrundschulen investieren. Geld, das die Stadt zwar nicht hat, aber für das Kredite herhalten sollen. Denn Bürgermeister André Wiese (CDU) macht Druck: "Wir müssen idealerweise noch im Oktober mit den Planungen beginnen, damit die Einrichtungen zum Schuljahr 2016/2017 fertig sind." Könne man den Termin nicht halten, wäre das ein herber Verlust auch für die Eltern, die auf einen Betreuungsplatz angewiesen sind.
Zunächst sollen für die Schule am Borsteler Grund, für die Hanseschule und die Schule am Ilmer Barg Konzepte erarbeitet werden. Und auch die Grundschule in Pattensen wird bereits in die Überlegungen einbezogen, da auch dort in jüngster Zeit Eltern verstärkt signalisiert haben, dass sie Interesse an der Ausweitung der Unterrichtszeiten haben.
Die Politiker im zuständigen Fachausschuss waren sich einig, dass die Ganztagsgrundschule eine "gute Sache" für Eltern und Kinder sei, zumal dieses Angebot kostenlos sei. Dennoch dürfe die Diskussion um Betreuungsplätze für Grundschüler damit nicht beendet sein, hieß es. So will die SPD z.B. die Zahl der Hortplätze noch weiter ausbauen (das WOCHENBLATT berichtete), um eine Betreuung bis in den frühen Abend hinein sowie in den Schulferien sicherzustellen.
• Weitere rund vier Millionen Euro will die Stadt in die Sanierung der Schule am Ilmer Barg stecken. Weil die dortige Oberschule mittlerweile aus drei statt wie bisher zwei Klassen pro Jahrgang besteht, werden jetzt sieben zusätzliche Unterrichtsräume benötigt. Und auch die Sporthalle soll modernisiert werden. Im Rathaus hofft man, den Landkreis als ehemaligen Träger dieser Schule bei den Kosten mit ins Boot holen zu können.