Feuerwehren übten Zusammenarbeit
Alarmübung in Rottorf mit fünf Wehren
- Das Vorgehen der Feuerwehrleute unter Atemschutz zur Menschenrettung
- Foto: Feuerwehr Rottorf
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Zu einer Alarmübung mussten die Feuerwehren Rottorf, Sangenstedt, Borstel, Winsen und die Wehr Handorf aus dem Landkreis Lüneburg ausrücken. Die Einsatzstelle befand sich im Blöckenweg 9 in Rottorf. Die angenommene Lage der von Rottorfs Ortsbrandmeister Thomas Apel ausgearbeiteten Übung war, das in dem Gebäude durch Umbauarbeiten eine Verpuffung ein Brand ausgebrochen ist, sowie mehrere Personen sich im Haus befinden sollen.
Außerdem besteht die Gefahr der Brandausbreitung. Auch die Treppe, die ins Obergeschoss führt, war nicht mehr begehbar. Als die ersten Einsatzkräfte der Rottorfer Wehr eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus den Fenstern im Obergeschoss. Unter Atemschutz wurde die Menschenrettung eingeleitet. Die weiteren eintreffenden Wehren aus Borstel, Sangenstedt und Handorf wurden ebenfalls zur Menschenrettung, sowie der Brandbekämpfung eingesetzt.
Wasserversorgung
Neben der Rettung von Personen über tragbare Leitern und der Brandbekämpfung war eine weitere Aufgabe die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung herzustellen. Aufmerksame Beobachter der Übung war auch Winsens stellvertretender Stadtbrandmeister Jens-Peter Wreide. Die Einsatzleitung bei dieser Übung hatte die stellvertretende Ortsbrandmeisterin aus Rottorf Jana Pohrt.
Die Kommunikation lief über den Einsatzleitwagen der Winsener Feuerwehr. Nach gut anderthalb Stunden konnte die Übung mit Erfolg beendet werden. Übungsziele waren, das drei Einsatzabschnitte gebildet werden. Auch die Zusammenarbeit mit der Nachbarfeuerwehr Handorf aus dem Landkreis Lüneburg sollte geprobt werden. Am Ende konnte festgestellt werden, dass alle Übungsziele von den Einsatzkräften erreicht worden sind. Auch in Zukunft will man die Zusammenarbeit mit den Wehren ausbauen.
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