Ausbildungstag zum Bevölkerungsschutz
Damit im Notfall alles funktioniert
- Die Ehrenamtlichen trainierten auch das Umbetten eines Patienten auf eine Trage
- Foto: Johanniter
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Wenn der Ernstfall da ist, muss alles funktionieren. Schnelle Hilfe ist erforderlich und alle müssen zusammenarbeiten. Das muss regelmäßig trainiert werden.
Insgesamt 30 ehrenamtlich Helfende aus den Ortsverbänden Seevetal, Buchholz und Salzhausen nahmen am Ausbildungstag im Bereich Bevölkerungsschutz teil. An mehreren Stationen übten sie praktische Abläufe. „Solche Ausbildungstage sind sehr sinnvoll, weil wir im Vergleich zu Gruppenabenden ausreichend Zeit haben, um gebündelt unseren Ehrenamtlichen den Umgang mit Materialien zu zeigen sowie technische Grundlagen zu vermitteln", sagt Tobias Könecke, Leiter Bevölkerungsschutz.
Auf dem Programm standen Aufgaben, die oft anfallen: Zelte aufbauen, Stromerzeuger und Zeltheizungen bedienen, Betroffene registrieren, medizinische Maßnahmen priorisieren, wenn es viele Verletzte gibt. Außerdem erklärten die Ausbilder die Netzersatzanlage und die neue Tankanlage, mit der sie im Notfall Katastrophenschutz-Fahrzeuge betanken können. „Mit dem Umgang dieser Anlagen sollen sich unsere Helfer in Ruhe vertraut machen, um im Ernstfall dann souverän damit arbeiten zu können“, sagt Könecke.
Ausbildungstage eignen sich laut Könecke besonders, weil hier die Gruppen aus Führung, Sanitätsdienst, Logistik, Technik, Verpflegung, Patiententransport, Motorradstaffel und Rettungshundestaffel gemeinsam trainieren. Über verschiedene Ehrenämter im Regionalverband Harburg informieren die Johanniter unter: www.johanniter.de/harburg.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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