Polizei und Rettungsdienste trauern
Schweigen für getöteten Simon B.
- Rund 100 Menschen nahmen an der Schweigeminute für Simon B. teil
- hochgeladen von Pauline Meyer
Mit einer Schweigeminute wurde am heutigen Mittwoch bundesweit des getöteten saarländischen Polizisten Simon B. gedacht. Auch die Polizeiinspektion Harburg in Buchholz versammelte sich am Morgen, gemeinsam mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Vertretern der Politik, um ein Zeichen zu setzen. Rund 100 Menschen nahmen an der Schweigeminute in Buchholz teil.
Der 34-jährige Simon B. wurde am 21. August während eines Einsatzes erschossen. Der Täter ist ein 18-Jähriger, der zuvor eine Tankstelle ausgeraubt hatte. Vermutlich entriss er einem der Polizisten eine Dienstwaffe und schoss damit sechsmal auf Simon B., unter anderem in den Kopf. Simon B. hinterlässt Frau und zwei Kinder.
"Sein Tod lässt uns schmerzhaft fühlen, welchen Gefahren wir im Dienst tagtäglich ausgesetzt sind", sagt Polizeioberrat Sebastian Pölking in seiner Ansprache kurz vor Beginn der Schweigeminute. Diese sei ein großes Zeichen der Anteilnahme, des Respekts und der Verbundenheit der "Blaulicht-Familie", wie er sie nennt. "Simon war und ist einer von uns", sagt Sebastian Pölking. Sein Tod erschüttere und sensibilisiere gleichzeitig Polizisten und Rettungsdienste bundesweit dafür, das eigene Handeln jeden Tag aufs Neue zu hinterfragen. Denn am Ende, so Pölking, sei die eigene Gesundheit das wichtigste Gut.
Redakteur:Pauline Meyer aus Neu Wulmstorf |
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