Hausdurchsuchungen
Waffenfunde bei Rechtsextremisten im Landkreis Harburg

Polizisten haben in Niedersachsen von März 2019 bis Mai 2020 in 65 Fällen Wohnungen im rechtsextremen Milieu durchsucht (Symbolfoto)
  • Polizisten haben in Niedersachsen von März 2019 bis Mai 2020 in 65 Fällen Wohnungen im rechtsextremen Milieu durchsucht (Symbolfoto)
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(ts). Bei Hausdurchsuchungen im rechtsextremen Milieu im Landkreis Harburg hat die Polizei in den vergangenen 15 Monaten Waffen, Brandsätze und Sprengstoff entdeckt. Zudem stellten Beamte dabei eine Reichskriegsflagge, Minidrohnen, Orden und Broschüren sicher, in denen der Holocaust geleugnet wird. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hervor.
Laut der Landesregierung haben Sicherheitsbehörden die Wohnungen von nicht organisierten Rechtsradikalen in Neu Wulmstorf, Buchholz und Heidenau durchsucht. In Buchholz sicherte die Polizei lediglich elektronische Beweismittel, Waffen oder Sprengstoff wurden nicht gefunden.
In den vergangenen 15 Monaten hat die Polizei in Niedersachsen insgesamt 65 Hausdurchsuchungen bei rechtsradikalen Organisationen oder Einzelpersonen vorgenommen. Die Erkenntnisse basieren auf der Berichterstattung des Landeskriminalamts Niedersachsen in Zusammenarbeit mit den niedersächsischen Polizeidirektionen, heißt es in der Antwort der Landesregierung.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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