Danksagung an das Team der Praxis der Radiologie des Krankenhauses Buchholz

Symbolbild | Foto: Rawpixel.com / Adobe Stock

Wohl jeder von uns kennt das: Ein Termin im Krankenhaus ist, wenn es sich nicht nur um Routinechecks dreht, mitunter mit Ängsten behaftet. So ging es auch Jürgen Schütz aus Buchholz. Er berichtet aber erleichtert, wie es ihm ergangen ist. Und wie dankbar er dem Team der Radiologiepraxis des Krankenhauses Buchholz ist. Im WOCHENBLATT erzählt er, was ihm widerfahren ist:

"Der Aufenthalt in einem Krankenhaus belastet mich stets mit einem außerordentlich beklemmenden Gefühl - egal ab als Besucher oder Patient. So auch heute. Nach vorheriger ambulanter Sprechstunde benötigt der Professor für eine endgültige Diagnose noch einige nach seinen Vorgaben erstellte Röntgenaufnahmen von meinem rechten Knie. Statt eines telefonisch vereinbarten Fixtermins werden mir von der Radiologie hierfür verschiedene Blocktermine angeboten - unter anderem von 14 bis 15 Uhr.
Um pünktlich zu sein, betrete ich schon um 13.30 Uhr den Haupteingang des Buchholzer Krankenhauses, der sich seit 1976, seit meinem Umzug nach Buchholz, in keiner Form verändert hat; kaltes Gemäuer, lange Wege, improvisierte Wartebereiche.

Die Anmeldung der Radiologie ist im ersten Stock. Die Tür des Fahrstuhls öffnet sich. Vor mir ein Flur, bereits mit vielen wartenden Personen gefüllt; teils stehend, teils sitzend auf den wenigen Stühlen, die rechts und links von der Fahrstuhltür an der Wand aufgereiht sind. Zum Glück kein 'Kotzbrocken' unter den geduldig Wartenden. Im Gegenteil - man hilft sich.

So werde ich auch auf nette Art und Weise darauf hingewiesen, dass ich aus dem Automaten links von der Tür der Anmeldung erst einmal eine Nummer ziehen muss, um dann irgendwann unter dieser Nummer aufgerufen zu werden. Bei meinem zufälligen Blick durch die Glasscheibe der Tür der Anmeldung sehe ich, dass die Anmeldung mit zwei Damen besetzt ist. Meine Hoffnung, dass sich dadurch das Prozedere der Anmeldung beschleunigt, wird sofort durch einen weiteren Aushang neben der Tür wieder ausgebremst, denn 'zum Schutz der Privatsphäre darf der Raum nur einzelnen betreten werden'.

Zum Glück finde ich noch einen freien Stuhl direkt gegenüber der Anzeigentafel mit den Aufrufnummern. Während ich am Ausrechnen bin, wie lange ich wohl warten muss, wenn die Anmeldung ab 14 Uhr ihre
Tätigkeit aufnimmt und zehn Patienten vor mir sind, werden immer wieder Stationspatienten in ihren Betten von rechts nach links und umgekehrt durch uns hindurchgeschoben. Mir graut vor dem Ergebnis meiner
Hochrechnung.

Doch abrupt werde ich in meinen Gedankengängen unterbrochen. Es ist erst 13.40 Uhr und dennoch signalisiert die Anzeigetafel bereits den Aufruf eines weiteren Patienten zur Anmeldung. Und nur wenige Sekunden später kommt auch noch eine der beiden Damen der Anmeldung auf den Flur, um sich in kompetenter und äußerst liebenswürdiger Form der Anmeldung des nächsten Patienten anzunehmen.
Ehe ich überhaupt noch einmal die Möglichkeit habe, auf meine Uhr zu schauen, bin auch ich angemeldet und werde höflich gebeten, mich auf der gleichen Etage zum Wartebereich 1, Flur rechts, Tür links zu begeben.

In meinem Fall war der Wartebereich 1 die frühere Anmeldung der Radiologie; trotz der gedämpften Beleuchtung deutlich aufgrund des noch vorhandenen alten Mobiliars zu erkennen. Der Sitzbereich war bereits gut gefüllt und auch auf der Freifläche warteten stationäre Patienten in ihren Betten auf die weitere Behandlung.
Noch unter dem Eindruck der unerwarteten zügigen Form der Anmeldung wurde ich jetzt auch hier bereits nach wenigen Minuten aufgerufen und gebeten, mich in einem kleinen Raum meiner Schuhe und Hose zu
entledigen.

Für die Röntgenaufnahmen, im Liegen, im Stehen in der Hocke wurde ich von einer jungen Dame in kompetenter, klar verständlicher und höflicher Form gebeten, die jeweils gewünschten Stellungen und Positionen vor modernsten Geräten einzunehmen. Auch fühlte ich mich dabei in all meinen Bewegungsabläufen stets gut und umsichtig behütet.

Ich hatte mich gerade wieder angekleidet, da erhielt ich auch bereits den ersten schriftlichen Bericht mit dem QR-Code, um mir die Bilder herunterladen zu können. Ferner wurde mir gesagt, dass der Professor ab sofort direkten Zugang zu den gewünschten Bildern und Dateien hat.

14.56 Uhr - meine kühnsten Hoffnungen wurden übertroffen; keine anderthalb Stunden und ich bin wieder im Fahrstuhl jedoch bereits auf dem Weg nach unten. Ob es funktioniert, meine Frau per Handy zu bitten, mich abzuholen? Kaum zu glauben, bester Empfang, kein Problem, in wenigen Minuten wird sie vor dem Eingang stehen.

Erleichtert, als sei eine große Last von mir gefallen, strebe ich zum Ausgang, jedoch begleitet von den Gedanken: Wie kann man einem solch tollen, flexiblen und umsichtigen Team Lob und Anerkennung aussprechen, um es wissen zu lassen, dass ihr Engagement mit großer Freude und Dankbarkeit wahrgenommen wurde? Und vielleicht hilft es ihnen ja auch, damit den einen oder anderen respektlosen Patienten schnell wieder zu vergessen.

Jürgen Schütz
Buchholz, 23. April 2026

Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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