Abgebrannte Container abgerissen
Flüchtlingsunterkunft Bremer Straße bleibt erhalten

Hier standen die Container für 60 Flüchtlinge, die im Juli 2024 durch den Brand zerstört wurden | Foto: sh
  • Hier standen die Container für 60 Flüchtlinge, die im Juli 2024 durch den Brand zerstört wurden
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  • hochgeladen von Stefanie Hansen

Anfang Juli 2024 kam es zum verheerenden Brand in der Buchholzer Flüchtlingsunterkunft, bei dem eine Person getötet und rund 20 zum Teil schwer verletzt wurden. Fünfzehn Monate standen die ausgebrannten Container fast wie ein Mahnmal direkt an der Bremer Straße, bis sie jetzt endlich abgerissen wurden. 

Schon im April berichtete das WOCHENBLATT nach Rücksprache mit dem Landkreis Harburg, dass die zerstörten Container abgerissen werden sollen. Nun hat sich der Landkreis dahingehend festgelegt, dass die Unterkunft insgesamt erhalten bleibt. Die Malteser sind seit Juni dort die Betreiber und betreuen derzeit 86 Flüchtlinge an diesem Standort. Damit ist der Standort noch nicht voll ausgelastet.
Der Container-Riegel, der zur Straße hin stand und durch das Feuer zerstört wurde, wurde nun abgerissen. 60 Bewohner hatten hier gelebt, die mittlerweile alle woanders untergebracht sind. Die jetzt freie Fläche wird auch erst einmal so bleiben, der Landkreis plane hier derzeit keine neue Nutzung. Der Schaden, der durch das Feuer entstand, beträgt etwa 750.000 Euro. Dass der Abriss so lange auf sich warten ließ, erklärt Andres Wulfes, Pressesprecher des Landkreises Harburg, damit, dass erst einmal alles mit den involvierten Versicherungen abschließend geklärt werden musste.

"Ab November bekommen wir wieder Zuweisungen von bis zu 15 Flüchtlingen pro Woche", erklärt Wulfes. Das sei wieder eine leichte Erhöhung, aber kein Vergleich zu den Zeiten, in denen bis zu 100 Flüchtlinge pro Woche in den Landkreis kamen. Aktuell leben 2.910 Welt-Flüchtlinge in den Unterkünften im Landkreis Harburg. Dazu kommen noch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, derzeit sind es allerdings weniger als zehn pro Woche, die neu hinzu kommen.

Zu Höchstzeiten Anfang 2025 lebten mehr als 3.500 Flüchtlinge im Landkreis.

Redakteur:

Stefanie Hansen aus Tostedt

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