Katastrophenschutz informiert
Neuer Ratgeber zeigt, wie Haushalte sich auf Notfälle vorbereiten
- Landrat Rainer Rempe präsentiert den neuen Ratgeber zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen
- Foto: Landkreis_Harburg
- hochgeladen von Julia Paepcke
Wie kann man sich richtig auf Krisen und Katastrophen vorbereiten? Der Landkreis Harburg empfiehlt dazu den neuen Ratgeber des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die Broschüre zeigt verständlich, welche Vorsorgemaßnahmen im Ernstfall entscheidend sein können – von Notgepäck bis Vorratshaltung.
Der Landkreis verweist darauf, dass Rettungsdienst und Katastrophenschutz zwar gut aufgestellt sind, Einsatzkräfte jedoch bei großflächigen Ereignissen wie längerem Stromausfall oder Hochwasser nicht überall sofort helfen können. „Umso wichtiger ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst Vorkehrungen treffen und wissen, wie sie sich, ihren Familien und ihren Nachbarn im Notfall helfen können“, betont Landrat Rainer Rempe. Der neue Ratgeber fasst praxisnah zusammen, wie Vorsorge in den Alltag integriert werden kann.
Die überarbeitete Broschüre behandelt klassische Themen wie Stromausfälle, Extremwetter, Warnsignale und Lebensmittelvorräte. Neu hinzugekommen sind Hinweise zum Verhalten bei Explosionen oder Luftangriffen sowie Tipps zum Umgang mit Ängsten in Extremsituationen – auch in Familien. Eine Checkliste hilft, den eigenen Vorsorgestand zu überprüfen.
Laut Bundesamt haben mehr als die Hälfte der Menschen bislang keine gezielte Notfallvorsorge getroffen. Der Ratgeber gibt Empfehlungen, die individuell angepasst werden können, etwa bei Lebensmittelunverträglichkeiten oder begrenzten Lagermöglichkeiten. Grundsätzlich sollte man sich für zehn Tage selbst versorgen können, ein Vorrat für drei Tage ist ein sinnvoller Anfang. Dazu gehört auch ausreichend Wasser – idealerweise zwei Liter pro Person und Tag.
Der Notfallratgeber ist in Gebäuden der Kreisverwaltung erhältlich und kann online unter www.landkreis-harburg.de/katastrophenschutz sowie beim Bundesamt heruntergeladen werden.
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.