Regenbogenflagge weht am Buchholzer Rathaus
Stadt setzt Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung
- Foto: Stadt Buchholz
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Im Juni hisst die Stadt Buchholz die Regenbogenflagge vor dem Rathaus. Die Regenbogenflagge steht für ein Miteinander, in dem alle Menschen unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Herkunft oder Lebensweise ihren Platz haben. Anlass ist der Pride Month, der weltweit jährlich im Juni als Gedenk- und Aktionsmonat der queeren Gemeinschaft begangen wird.
Hintergrund des Pride Month sind die Stonewall-Unruhen 1969 in New York, die gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung kämpften. Initiiert wurde der "Pride-Month" von der LGBTQIA-Bewegung. Die Abkürzung LGBTQIA steht für die Begriffe Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans, Queer, Intergeschlechtlich und Asexuell. Die Flagge steht für Vielfalt und die Gleichberechtigung aller Menschen und erinnert daran, dass Ausgrenzung und Diskriminierung noch immer zum Alltag vieler Menschen gehören.
Eine offene Stadt setzt voraus, dass alle Menschen unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Herkunft oder Lebensweise gleichberechtigt teilhaben können. Solidarität und der Einsatz gegen Diskriminierung sind dafür eine Voraussetzung. Für die Stadtverwaltung ist das Hissen der Flagge Ausdruck einer Haltung, die im Alltag gelebt werden soll und nicht auf den Juni beschränkt ist.
„Die Flagge soll ein Zeichen setzen und dafür sensibilisieren, dass Buchholz eine bunte Stadt ist, in der Vielfalt und ein tolerantes Miteinander gelebt werden. Das gilt nach außen wie nach innen und ist auch innerhalb der Verwaltung eine Selbstverständlichkeit", sagt Gleichstellungsbeauftragte Yvonne Bodendiek.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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