AEG-Schülerin gewinnt Hauptpreis
Zauberkünstlern auf der Spur
- hochgeladen von Albert-Einstein-Gymnasium
Ohne sie läuft nichts in unserem Körper. Enzyme helfen bei der Verdauung, sind bei der Energieerzeugung in den Muskeln beteiligt und sorgen dafür, dass unsere Gehirnzellen miteinander kommunizieren können. Die Eigenschaften dieser Zauberkünstler der Natur zu erkunden, war in diesem Jahr die Aufgabe des Wettbewerbs „Das ist Chemie“. An diesem nahmen Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums im Rahmen der Begabtenförderung teil, betreut durch die Chemielehrerinnen Gilla Bachmann und Dr. Dorothee Knoche. Die Arbeit war von sehr großem Erfolg gekrönt: Juliane Entringer aus der Klasse 10a setzte sich gegen 1246 Teilnehmende durch und gewann den Hauptpreis. Sie darf im Herbst drei Tage an der Universität Mainz im Chemielabor experimentieren. Zwei weitere Schüler aus dem 7. Jahrgang wurden mit Büchergutscheinen ausgezeichnet.
Bei den Versuchen konnten die jungen Forschenden praktische Erkenntnisse für den Küchenalltag gewinnen. Wie lässt sich zum Beispiel verhindern, dass eine Banane, deren Schale verletzt wurde, schnell braun wird? Das fanden die Schülerinnen und Schüler heraus, indem sie mit der Spitze einer Büroklammer ein Smiley-Tattoo in eine Banane stachen und mit diversen Mitteln wie Natronlösung und Zitronensaft testeten, wie sich das Enzym hemmen lässt, das nämlich die Braunfärbung verursacht. Am besten funktionierte der Zitronensaft.
Eine andere Versuchsreihe lieferte einen Tipp für den Frühstücksjoghurt: Rühre niemals grüne Kiwi-Stücke in einen stichfesten Joghurt und lasse diesen länger stehen. Die Enzyme in der Frucht sorgen dafür, dass der Joghurt sich verflüssigt und bitter wird.
Juliana Entringer hatte „großen Spaß daran, die Experimente durchzuführen und zu deuten“. Auch wenn sich bei der Arbeit im Labor manchmal banale Probleme stellten, zum Beispiel wenn der Heizofen „zickte“ und nicht die gewünschte Temperatur lieferte.
Leserreporter:Albert-Einstein-Gymnasium aus Buchholz |
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