Zukunftswerkstatt: Beliebte Forschungs-Station

Arbeiten derzeit im Halbjahresthema "Mobilität": (v. li.) India Regenberg (pädagogische Mitarbeiterin), Seán Köhlmoos (Bufdi), Geschäftsführerin Imke Winzer und Arian Shahrokny-Prehn (pädagogischer Mitarbeiter)
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Außerschulischer Lernstandort in Buchholz ist seit einem Jahr in Betrieb / Weitere Förderer sind gern gesehen

os. Buchholz. "Bei uns ist stets viel los. Man merkt deutlich, wie dieses Projekt immer größer wird." Dieses Fazit zieht India Regenberg, pädagogische Mitarbeiterin der Zukunftswerkstatt. Seit einem Jahr ist der außerschulische Lernstandort in Buchholz in Betrieb, an dem Schüler aus dem gesamten Landkreis Harburg mit diversen Angeboten in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fit gemacht werden.
India Regenberg arbeitet als duale Studentin die Angebote mit aus. Zwei Tage pro Woche studiert sie in Lüneburg soziale Arbeit, drei Tage pro Woche ist sie bei der Zukunftswerkstatt im Einsatz.
"Gerade bei den Grundschullehrern sind wir längst zu einem Begriff geworden", freut sich Imke Winzer, Geschäftsführerin der Zukunftswerkstatt. Zahlreiche Grundschulklassen aus dem gesamten Landkreis kamen an den Sprötzer Weg, um z.B. beim Programm "SCHALLalalala" zum Thema Akustik mitzumachen. Beim aktuellen Angebot zum Thema "Mobilität" sind die Vormittagstermine bis November ausgebucht, im Dezember sowie im Januar 2016 sind noch ein paar Termine frei. Bei den weiterbildenden Schulen müsse man etwas mehr um Teilnehmer buhlen, erklärt Imke Winzer. "Wir merken aber, dass Schüler, die in der Grundschule an Workshops teilgenommen haben, auch in der weiterbildenden Schule bei uns bleiben", berichtet Winzer. In den vergangenen zwölf Monaten nutzten mehr als 1.800 Kinder und Jugendliche das Angebot der Zukunftswerkstatt. 50 ehrenamtliche Mitarbeiter leisteten in diesem Zeitraum fast 6.000 Stunden Arbeit.
In der Vorweihnachtszeit plant die Zukunftswerkstatt eine Aktion, um auch entlegene Schulen im Landkreis Harburg für das Angebot zu begeistern: Jeweils eine Woche lang forschen Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt vor Ort mit Grundschülern. Auch die nächsten Halbjahresprogramme sind längst in der Planung: Ab Februar 2016 soll es bei "Tatort Labor" um Nachweismethoden gehen, im Sommer stehen moderne Werkstoffe im Mittelpunkt.
Für die Zukunft hofft Imke Winzer auf weitere Mitglieder im Förderverein, der zur Zeit rund 100 Personen und Unternehmen umfasst. "Wir wollen uns finanziell auf eine noch breitere Basis stellen, auch um uns unabhängiger von Förderprogrammen zu machen", sagt Winzer. Auch weitere ehrenamtliche Helfer sind bei der Zukunftswerkstatt gern gesehen.
Alle Informationen zu den Programmen und zum Förderverein auf www.zukunftswerkstatt-buchholz.de.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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