Bundestagswahl 2025
Buchholzer Unternehmer tritt als parteiloser Kandidat an
- Tritt als parteiloser Kandidat an: Jochen Manske
- Foto: Timo Schwittay
- hochgeladen von Bianca Marquardt
"In den letzten Jahrzehnten haben Regierungen tatenlos zugesehen, wie sich der sogenannte Generationenvertrag in Luft aufgelöst hat. Wir brauchen jetzt massive Investitionen in die Bildung der kommenden Generation und die Infrastruktur unseres Landes, um unseren Wohlstand nicht aufs Spiel zu setzen." Das sagt der Buchholzer Unternehmer Jochen Manske, der als parteiloser Kandidat im Landkreis Harburg für die Bundestagswahl antritt.
Um von der Wahlkreisleitung in Winsen als Direktkandidat zur Bundestagswahl bestätigt zu werden, hat Manske 204 Unterstützerunterschriften von Wahlberechtigten aus dem gesamten Landkreis gesammelt.
"Ich konnte meinen Frust über die Selbstbeschäftigung der Ampel-Regierung und meine eigene Poliktverdrossenheit einfach nicht mehr ertragen. Als Unternehmer musste ich handeln - etwas unternehmen, anstatt zu unterlassen", erklärt der 44-Jährige seine Motivation.
Seine Leitideen sind Weitsicht, Gemeinsinn und Lebensfreude. Und Manske hinterfragt seine politischen Vorhaben: Was bedeuten sie für uns heute, aber auch für die nächsten Generationen und Jahrzehnte? Fördern Sie den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und die Stärkung des Gemeinwohls? Bieten Sie echte Lösungen, die unser aller Leben verbessern? Sind sie mutig genug, um sichtbaren Fortschritt zu bringen?
"Die größte Herausforderung ist die weiter wachsende Ungleichheit der Vermögensverteilung in Deutschland. Wir müssen dringend für mehr Steuergerechtigkeit sorgen, Steuerraub, -hinterziehung und -vermeidung konsequent verfolgen und das Geld, das uns als Staat und Gesellschaft zusteht, eintreiben. Es kann z.B. nicht sein, dass die von uns in der Finanzkrise geretteten Banken die Steuerzahler mit CumCum und CumEx um 30.000 Millionen Euro betrügen, ihre Beute dazu nutzen, die besten Anwälte und teuersten Lobbyisten zu finanzieren und ungeschoren davon kommen", sagt Manske. Es gelte, dieses Geld zurückholen, das u.a. für die exzellente Ausbildung unserer Kinder fehle, um sie in die Lage zu versetzen, "mit ihren Einkommen und den darauf anfallenden Steuern, Renten- und Sozialbeiträgen unseren Wohlfahrtsstaat in der Zukunft zu sichern."
Deutschland sei ein Niedrigsteuerland für Reiche und ein Hochsteuerland für Mittel- und Niedrigverdiener. "Wenn sich daran nichts ändert, fällt uns das auch in einem wohlhabenden Landkreis wie Harburg auf die Füße. Das Vertrauen in unsere Demokratie hat bereits stark gelitten, der Ton in der Gesellschaft wird rauer und wir haben unter dem Einfluss der Pandemie ein Stück weit verlernt, gelassen und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Jetzt ist der Moment, um aktiv zu werden und unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Gemeinsam sind wir stark."
Mit einem eilig zusammengestellten Flyer und dem zum Kandidaten-Stand umfunktionierten Lastenrad überzeugte Jochen Manske innerhalb von nur zwei Wochen mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger von seiner Kandidatentauglichkeit, und wird nun bei der Erststimme auf dem Wahlzettel als parteiloser Kandidat ganz unten links zu finden sein.
Jochen Manske: "Um es in ein Verhältnis zu setzen. Mit den von mir eingereichten 204 Unterstützerbögen, unterzeichnet von Wahlberechtigten aus dem Wahlkreis Harburg, kann ich mich auf eine breitere demokratische Legitimation berufen, als die Direktkandidaten der Parteien "Die Linke" und "Bündnis 90/Die Grünen" in Summe erfahren haben. Die Linke hat im Wahlkreis in etwa 90 Mitglieder, die Aufstellungsversammlung der Grünen bestand aus etwas mehr als 100 Teilnehmern. Selbst wenn beide Kandidaten einstimmig gewählt worden wären, hätte ich eine größere Unterstützung von Wahlberechtigten dieses Landkreises, als beide Kandidaten zusammen."
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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