Vorläufiges Endergebnis der Kommunalwahl
CDU bleibt im Landkreis Harburg die stärkste Kraft
- Landrat Rainer Rempe freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem künftigen Kreistag
- Foto: Landkreis Harburg
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Der Landkreis Harburg gab jetzt das vorläufige Endergebnis der Kreiswahl im Rahmen der Kommunalwahl bekannt. Danach ist die CDU weiterhin stärkste Kraft mit 18 Sitzen - drei Mandate weniger als bisher (Stimmenanteil 28,3 Prozent). Danach folgen mit jeweils elf Sitzen die SPD (17,9 Prozent/bisher: 15 Sitze) und Bündnis 90/Die Grünen (17,1 Prozent/bisher: zwölf).
Deutlich gewonnen hat die AfD, die auf 15,9 Prozent und damit zehn Sitze (bisher: drei) kommt. Die FWG (7,1 Prozent) stellt im neuen Kreistag fünf Abgeordnete (bisher: fünf), die Linke (5,3 Prozent) ist mit drei Sitzen (bisher: zwei) vertreten, die FDP (3,7 Prozent) mit zwei (bisher: fünf). Jeweils einen Sitz erhalten Volt (1,7 Prozent), BSW (1,4), FLLKH (Freie Liste Landkreis Harburg, 0,8 Prozent) und die Tostedter Wählergemeinschaft "Zusammen" (0,8 Prozent), die im bisherigen Kreistag nicht vertreten sind. Den 65. Kreistagssitz hat kraft seines Amtes Landrat Rainer Rempe inne.
Die neue Legislaturperiode dauert fünf Jahre und beginnt im November. Rainer Rempe freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem künftigen Kreistag. „Ich bin überzeugt, dass wir auch im neuen Kreistag über politische Grenzen hinweg sachlich und konstruktiv zusammenarbeiten und gemeinsam gute Entscheidungen für die Zukunft unseres Landkreises treffen werden", so der Landrat. "Mein besonderer Dank gilt allen Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen und sich für ein politisches Mandat zur Verfügung gestellt haben.“
Die Wahlbeteiligung bei der Kreiswahl lag mit 65,5 Prozent leicht höher als im niedersächsischen Schnitt (64,6 Prozent) und auch höher als bei der vorherigen Kommunalwahl 2021 (59,5 Prozent). Insgesamt wurden 140.812 gültige Stimmzettel abgegeben. Wahlberechtigt waren 214.543 Bürger.
Für die Kreistagwahl hatte das Wahllokal in Gehrden von der Stadt Winsen Stimmzettel für den falschen Wahlbereich erhalten. Der Fehler war erst am Abend beim Auszählen der 101 abgegebenen Stimmzettel aufgefallen. Die Stimmzettel gelten als ungültig, es wird nun geprüft, welche Auswirkungen das hat.
Das endgültige Endergebnis stellt der Kreiswahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, 22. September, um 15 Uhr im Winsener Kreishaus (Gebäude B, Raum B-013) vor.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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