Streit um Emporezuschuss: "Anspruch auf gelebte Demokratie"

os. Buchholz. Im Streit um die Zuschüsse für das Buchholzer Veranstaltungszentrum Empore zwischen dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank Piwecki und dem FDP-Ratsherrn Wilhelm Pape meldet sich jetzt FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky zu Wort.
Wie berichtet, hatte Piwecki der FDP "Doppelzüngigkeit" vorgeworfen, weil sie im Verwaltungsausschuss die Zuschüsse für die Empore befürwortet, im Rat aber eine Deckelung fordere. Diese Deckelung sei wichtig, um die Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt nicht ins Unermessliche steigen zu lassen, hatte Freidemokrat Pape argumentiert.
"Woran es Ihnen mangelt, ist Gelassenheit und Toleranz", erklärte Reglitzky. Verschiedene Parteien hätten nun mal verschiedene Vorstellungen zum Leben in der Gesellschaft. "Wir bei den Liberalen fördern und leben eigenes und selbstständiges Denken auch innerhalb der Partei", sagte Reglitzky. Pape habe seine persönliche Meinung kundgetan. "Deshalb war Ihr Beitrag mit dem Vorwurf der fehlenden Einstimmigkeit innerhalb unserer Fraktion eine volle Entgleisung gegenüber allen Parteien, die Anspruch auf gelebte Demokratie erheben", erklärte Reglitzky.
Der Fraktionsvorsitzende betont, dass die FDP-Fraktion "ohne Wenn und Aber zur Buchholzer Empore" stehe. Er habe aufgrund des Gebäudezustands und der Inventarausstattung des Veranstaltungszentrums sogar einen höheren Zuschuss empfohlen.

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