Niedersachsen-Ticket
Bahn hebt die 9-Uhr-Sperre auf
- Früher gabs oft Diskussionen über die Gültigkeit des Niedersachsen-Tickets vor 9 Uhr oder bei Verspätungen
- Foto: Jacoby NordWestBahn
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Mit dem Niedersachsen-Ticket - besonders geeignet für gelegentliche Fahrten - kann man nun rund um die Uhr unterwegs sein - auch vor 9 Uhr. Die neue Regel gilt ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 10. Dezember. Nahverkehrszüge, Busse, Straßen-, S- und U-Bahnen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg können mit dieser Fahrkarte ganztägig und bis 3 Uhr am nächsten Tag benutzt werden.
Die bisher eingeschränkten Fahrzeiten montags bis freitags erst ab 9 Uhr gehören dann der Vergangenheit an. Fahrgäste müssen sich auch nicht mehr fragen, ob das Niedersachsen-Ticket ausnahmsweise bei der planmäßigen Abfahrt kurz vor 9 Uhr anerkannt werden könnte oder eine weitere Fahrkarte nötig ist, weil man nicht auf den nächsten Zug warten will. Auch das Problem mit verspäteten Zügen, die zwar laut Fahrplan von 9 Uhr, in der Realität aber nach 9 Uhr abfuhren (das Wochenblatt berichtete), gibt es dann nicht mehr.
Damit lässt sich das Niedersachsen-Ticket gut mit dem Deutschland-Ticket kombinieren. So kann die ganze Familie oder die Reisegruppe mit dem Niedersachsen-Ticket als Ergänzung des DeutschlandTickets einen Tag lang günstig unterwegs sein. Denn mit dem Niedersachsen-Ticket fahren drei Kinder zwischen 6 und 14 Jahren kostenlos mit.
Das Niedersachsen-Ticket ist online, an Automaten und in vielen Bussen erhältlich. Mehr Infos unter www.niedersachsenticket.de.
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