Erfolgreiches Sommerkonzert des Konzertchores Buchholz
- Foto: Konzertchor Buchholz
- hochgeladen von Tamara Westphal
Diese positiven Zeilen eines Zuhörers des Konzertchores Buchholz erreichten das Wochenblatt:
Sommerkonzert „Zauberklänge“ in der Buchholzer St. Johanniskirche und in der Schneverdinger Peter und Paul Kirche
Mit einem Gloria von Antonio Vivaldi startete der Konzertchor Buchholz unter der Leitung von KMD Rosemarie Pritzkat mit beeindruckender Kraft und Klangfülle in sein diesjähriges Sommerkonzert, das manche Überraschung parat hatte. So wurde der Chor unterstützt durch das Duo Farbton, bestehend aus einem Piano und einer Marimba sowie einem Knaben-Duo, das in der zweiten Phase, dem „Laudamus te“, die warme Dynamik des Chores unterstrich. Mit einer Komposition des 44-jährigen Steffen Wick entführte das Duo Farbton die Zuhörer in eine neue, ungewöhnliche Klangwelt, in denen die Marimba die Melodie spielte und das Klavier die Rolle der Perkussion übernahm, andererseits in überzeugender Harmonie wie ein einziges Instrument klangen.
In der nachfolgenden Atempause gab KMD Rosemarie Pritzkat, musikalische Leiterin des Chors und Dirigentin des Konzertes, eine Einführung in das zentrale Werk des Abends, die „Chichester Psalms“ von Leonard Bernstein. Weder die das Stück prägenden Dissonanzen noch der in Hebräisch gesungene Text brachten den Chor aus dem Konzept. Das berührende Solo eines Knaben-Alts schuf eine Erweiterung des Klangbildes und untermalte die Dramaturgie des Werkes. Nur Bach konnte mit seinem Choral „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ in die gewohnte Harmonie-Welt zurückführen.
Nach der Pause folgte eine Interpretation des „Psalms 23“ von Schubert, der eine gedankliche und inhaltliche Verbindung zu den Chichester Psalms herstellte. Mit George Gershwins Rhapsody in Blue führte das Duo Farbton vor, dass eine gute Komposition auch in einer vollkommen ungewöhnlichen Besetzung begeistern kann. Imponierend, wie Klavier und Marimba sich die Bälle zuwarfen. Im Stück „Moonlight Sound Design“ von Raimonds Tiguls wurde eindrucksvoll deutlich, welch vielfältiges Gestaltungsvermögen der Chor beherrscht.
Das abschließende „In paradisum“ von Gabriel Fauré drückt anhand des Schicksals des Lazarus musikalisch die Hoffnung auf Frieden aus. Eine Hoffnung, die aktueller denn je ist.
Als Zuhörer des Konzertchores Buchholz kann man sich nur eines wünschen: macht weiter so!
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.