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Krankenhaus Buchholz
Patienteninfos für Multiple-Sklerose-Erkrankte

Sie unterstützen Patienten mit MS: (v.l.) Dr. Barbara Paulus, Waltraut Heus, Dr. Helle Hartwig und Dr. Petra Goergens
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  • hochgeladen von Tamara Westphal

Mit den richtigen Medikamenten und Ernährungsumstellung die Beschwerden lindern

Erstmals seit Beginn der Pandemie gibt es im Krankenhaus Buchholz wieder eine Patientenveranstaltung: Anlässlich des weltweiten Multiple-Sklerose (MS)-Tages laden die Neurologinnen Dr. Helle Hartwig und Dr. Barbara Paulus gemeinsam mit Waltraut Heus von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (dmsg), Beratungsstelle Winsen, und der Diplom-Oecotrophologin Dr. Petra Goergens aus Lüneburg zum Informationsabend für MS-Kranke und deren Angehörige ein.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. Juni, 18 bis 19.30 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses (Steinbecker Str. 44) in Buchholz statt. Anmeldungen bis Freitag, 10. Juni, bei Waltraut Heus unter Tel. 04171-62924. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt. Es gilt die Corona-Verordnung des Krankenhauses Buchholz.

Manchmal ist die Diagnose MS ein Zufallsbefund bei einer MRT-Untersuchung. Häufiger kommen Patienten mit unklaren Beschwerden zu ihrem Arzt und werden dann zur Abklärung in das Krankenhaus Buchholz geschickt, das entsprechende Untersuchungen stationär vornimmt und die Patienten bei Bedarf ambulant weiterbetreut. Dr. Hartwig und Dr. Paulus sind in der MS-Ambulanz des Krankenhauses die Ansprechpartnerinnen. Sie ergänzen das Angebot der niedergelassenen Neurologen.

MS ist eine Nervenkrankheit, die vorzugsweise Jüngere bis zum 40. Lebensjahr befällt und die Myelinscheide, die Umhüllung der Nervenzellen, zerstört. Folge: Signale können nicht mehr vollständig übertragen werden. Je nachdem, welche Nerven betroffen sind, kann es unter anderem zu Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, Blasen- und Darmproblemen, Schluckbeschwerden und Erschöpfung kommen.

Für fast alle Betroffenen ist die Diagnose MS ein Schock. Doch lässt sich die Krankheit dank neuer Medikamente, die das Immunsystem positiv beeinflussen, inzwischen gut beherrschen. Sogar Schwangerschaften oder die Arbeit in einem Vollzeitjob sind möglich.

MS verläuft entweder fortschreitend oder in Schüben. Beschwerdefreie Zeiten wechseln dann ab mit Zeiten starken Entzündungsgeschehens. Das Augenmerk von Dr. Hartwig und Dr. Paulus liegt darauf, für jeden Patienten eine an Vorlieben und Lebensstil angepasste Behandlungsstrategie zu finden. Beim Informationsabend gibt Dr. Hartwig Entscheidungshilfen für die Auswahl der Medikamente. Einen neuen Forschungsaspekt beleuchten Dr. Paulus und Dr. Goergens: Über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen Darmbakterien den Stoffwechsel und die Immunaktivität. Der Ernährung kommt deshalb bei der MS-Therapie eine wichtige Rolle zu. Die Referentinnen erklären, welche Lebensmittel dabei helfen können, Beschwerden zu lindern. (nw/nf).

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Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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