270 km mit dem Rennrad

Im Ziel am Wannsee in Berlin-Gatow: (v. li.) Sven Papendorf, Stefan Panzer, Carlo Barbarito und Matthias Schmitt
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  • Foto: Papendorf
  • hochgeladen von Oliver Sander

Ausdauersportler Sven Papendorf fuhr mit drei Bekannten von Hamburg nach Berlin

(os). Wenige Tage, nachdem er seinen Mannschaftskameraden Peter Klemm vom Team Poschmühle beim Ironman in Barcelona an der Strecke unterstützt hatte, trat Sven Papendorf als Ausdauersportler wieder selbst in Aktion: Der Triathlet aus Jesteburg, WOCHENBLATT-Sportler des Jahres 2016, nahm mit seinen Bekannten Stefan Panzer, Carlo Barbarito und Matthias Schmitt am Rennrad-Teamzeitfahren von Hamburg nach Berlin teil. Für die 270,5 Kilometer benötigte das Quartett exakt achteinhalb Stunden, was einem Durchschnitt von 31,8 km/h entspricht. "Das war ein tolle Erfahrung, und das bei schönstem Radfahrwetter", berichtet Sven Papendorf, der ansonsten auf den Traithlon-Strecken zu Hause ist und u.a. an der WM auf Hawaii teilgenommen hat (das WOCHENBLATT berichtete).
Das Besondere an dem Teamzeitfahren, das vom Verein "Audax Club Schleswig Holstein" veranstaltet wird, ist, dass die Teilnehmer die Strecke vom Startpunkt in Hamburg-Curslack bis zum Zielpunkt am Wassersportheim am Großen Wannsee in Berlin-Gatow selbst wählen können. Einzige Bedingungen: Die Brücke in Geesthacht musste von Nord nach Süd überquert werden, die Elbe vor der Zwischenkontrolle etwa bei Streckenkilometer 95 musste von West nach Ost überquert und die Zwischenkontrolle an der Dömitzer Brücke musste angefahren werden. Zudem durfte die Autostraße B5 vor Berlin unter keinen Umständen befahren werden.
Sven Papendorf und seine Mitstreiter fanden dank ihrer Navigations-Geräte eine sehr gute Strecke entlang der Bundesstraße 5 bis Nauen und von dort auf dem Radweg entlang der Autostraße B5 in den Berliner Westen. "Um einige Passagen mit sehr großem Kopfsteinpflaster sind wir leider nicht herumgekommen", berichtet Papendorf. "In manchen Orten im Osten scheint die Zeit komplett stehen geblieben zu sein."
Nach dem Zieleinlauf ging es noch am Abend mit dem Auto zurück. "Am nächsten Tag waren die Beine merkwürdigerweise in bestem Zustand", sagte der Produktmanager. Er dankte seinen Mitfahrern, die ihn in schwierigen Momenten halfen, und stellt schmunzelnd fest: "Windschattenfahren ist nichts für mich, zumindest nicht vorne."

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