Spitzenspiel endet ohne Sieger

Marleen Kadenbach (li., mit insgesamt 4 Toren) von den "Luchsen" im Ballbesitz
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  • Marleen Kadenbach (li., mit insgesamt 4 Toren) von den "Luchsen" im Ballbesitz
  • hochgeladen von Roman Cebulok

(cc). Im Topspiel der zweiten Handball-Bundesliga der Frauen gab es am vergangenen Samstag vor 525 Zuschauern in der Buchholzer Nordheidehalle ein 24:24 (14:12)-Remis zwischen dem Spitzenreiter Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten und dem starken Tabellenvierten 1. FSV Mainz 05. Es war eine spannende Partie, mit viel Biss und Herz auf beiden Seiten. Am Ende teilten sich die Topteams die Punkte.
Zu Beginn ging das Gästeteam mit 1:0 in Führung, aber fünf Minuten später hatten die "Luchse", die ohne Sarah Lamp, Evelyn Schulz und Zeliha Puls (alle verletzt) antreten mussten, zum 6:4 gedreht. In dieser Phase des Spiels zeigte sich vor allem Spielmacherin Kim Land torgefährlich. Anschließend ging es über ein 13:9 mit einem 14:12-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel konnten zwar die "Luchse" auf 16:12 erhöhen, vergaben aber anschließend etliche Chancen, um sich noch deutlicher abzusetzen. Die "Meenzer" wurden im Angriff stärker und schafften den 19:19-Ausgleich (50. Minute). Jetzt begann die heiße Phase des Spiels, in der die Fans auf der Zuschauertribüne lauter wurden und die "Luchse" plötzlich noch mehr technische Fehler machten. In der hart umkämpften Schlussphase der Partie gingen die Gäste in der letzten Spielminute mit 24:23 in Führung. Doch Lynn Schneider konnte elf Sekunden vor Schluss per Siebenmeter zum 24:24 ausgleichen. "Es war ein tolles Spiel gegen einen bärenstarken Gegner", resümierte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec: „Wir haben aber vorne zu viel liegen gelassen.“ Dazu Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau: "Wir dürfen nicht vergessen, welch verjüngtes Gesicht die Mannschaft hat."
Am kommenden Samstag, 2. März, spielen die „Luchse“ auswärts beim Tabellensiebten SG 09 Kirchhof-Melsungen, der am vergangenen Wochenende mit 26:23 beim HC Rödertal gewann.
Als Tabellenführer der zweiten Liga sind die „Luchse“ natürlich auch erster Kandidat für den Aufstieg in die erste Bundesliga. Die Meldefrist läuft am 1. März ab. Diese Entscheidung möchte Sven Dubau tatsächlich erst zum Ende der Woche treffen: "Es liegt nicht an mir, sondern allein an der Frage, ob wir bis zum Ende der Meldefrist das Geld für einen möglichen Erstligaaufstieg zusammenbekommen", so Dubau.
Übrigens: Im Sommer kehrt Johanna Heldmann (23) vom Ligakonkurrenten TV Beyeröhde nach Buchholz zurück.

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