Auf Platz 23 im IFM-Ranking
Landkreis Harburg: Guter Standort für Existenzgründer

(os). Der Landkreis Harburg ist ein sehr guter Standort für Existenzgründer. Das geht aus einem Ranking des renommierten Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) aus Bonn hervor, das jetzt veröffentlicht wurde. Darin wird jährlich das Gründungsgeschehen NUI (neue unternehmerische Initiativen) in bundesweit 401 Landkreisen und kreisfreien Städten erfasst. Der Landkreis Harburg belegt demnach Platz 23 und ist mit großem Abstand die Nummer eins in Niedersachsen. Zum Vergleich: Die Region Hannover belegt in dem Ranking Rang 150. In der IFM-Bestenliste der Bundesländer landet Niedersachsen auf Platz 10 von 16 Ländern.
"Ich freue mich sehr über die Top-Platzierung. Das bestätigt, dass wir als wachsender Landkreis gemeinsam mit den Kommunen auf dem richtigen Weg sind", erklärt Landrat Rainer Rempe. Der Landkreis Harburg biete hervorragende Standortbedingungen, aber erst die Unternehmer wandelten diese in wirtschaftlichen Erfolg um. "Diesen Wachstumstrend wollen wir gemeinsam mit den Betrieben vorantreiben", erklärte Rempe.
Das Ranking zeige einmal mehr, dass die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) mit ihren gezielten Aktivitäten und Angeboten von der individuellen Gründungsberatung bis zum ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation gut aufgestellt sei, verdeutlicht WLH-Geschäftsführer Jens Wrede. Man dürfe sich auf dem Erfolg allerdings nicht ausruhen und arbeite deshalb mit Unterstützung der Netzwerkpartner an neuen Ideen und digitalen Konzepten, erklärte Wrede.
Auch die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Harburg-Land (MIT) um ihren Vorsitzenden Frank Thöle-Pries aus Buchholz sieht die erneute Spitzenstellung des Landkreises Harburg im IFM-Ranking mit Freude, aber auch als Mahnung an alle Kommunen, ein starkes Wirtschaftswachstum in ihren Planungen zu berücksichtigen. Dazu gehöre die regelmäßige Prüfung der Leistungsfähigkeit der gesamten Infrastruktur. Das betreffe neben dem Verkehr auch die ausreichende Versorgung mit Energie sowie die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet, betonte Frank Thöle-Pries.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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