Technologien von morgen

Die Gäste aus Wirtschaft und Politik wurden durch den "InnoTruck" geführt
  • Die Gäste aus Wirtschaft und Politik wurden durch den "InnoTruck" geführt
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"InnoTruck" bei der WLH gab Einblicke in Digitalisierung, Intelligente Mobilität & Co.

os/nw. Buchholz. Nanotechnologie, 3D-Druck, kollaborierende Roboter oder neue Werkstoffe sollen den Alltag sicherer, Produkte nachhaltiger und Arbeitsabläufe leichter machen. Wie diese Zukunftstechnologien funktionieren, konnten in dieser Woche die Besucher des Infomobils des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Buchholz entdecken. Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (WLH) hatte den "InnoTruck" ins ISI-Zentrum an der Bäckerstraße eingeladen, um Interessierten und vor allem Schülern Einblicke in neue Technologien zu geben.
Bei einem geführten Rundgang für Gäste aus Politik und Wirtschaft erläuterten Dr. Eva Zolnhofer und Dr. Dominik Klinkenbuß die sechs Schwerpunkte des "InnoTruck": Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität und Zivile Sicherheit. „Mit dem InnoTruck wollen wir Begeisterung für Technologie wecken, aber auch die Bürger bei der Entscheidung begleiten, welche Technologien sie sich wünschen und welche nicht“, erläuterte Dr. Zolnhofer. „Wir stellen fest, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt die Menschen am meisten beschäftigt.“
An den 80 Exponaten ließen sich zusätzliche Informationen abrufen, z.B. wie eine Türklinke im 3D-Drucker hergestellt werden kann. Die Exponate kommen von Universitäten und Fachhochschulen, von Konzernen und Startups, es werden Studien und Prototypen ebenso gezeigt wie fertige Produkte.
Im Obergeschoss des "InnoTruck" drehte sich alles um das aktuelle Thema des Wissenschaftsjahrs 2018, „Zukunft der Arbeitswelten“. Hier konnten sich die Besucher in Virtual-Reality (VR) ausprobieren, zum Beispiel Bälle nach Farben sortieren. „Das macht Enkeln und Großeltern gleichermaßen viel Spaß“, sagt Dr. Dominik Klinkenbuß. Ein Einsatzgebiet für VR sei beispielsweise als Therapie gegen Phobien. Auch der gezeigte 3D-Scanner ist schon im Einsatz, etwa in der Flugzeugwartung.
• In der kommenden Woche steht der "InnoTruck" am Gymnasium am Kattenberge in Buchholz (Sprötzer Weg 33). Bürger können gerne vorbeischauen, und zwar am Montag und Dienstag, 14. und 15. Mai, jeweils von 16 bis 17 Uhr, sowie am Mittwoch, 16. Mai, von 15 bis 17.30 Uhr.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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