Ortsbürgermeisterin im Homeoffice
Butter steht Hedendorfern zur Seite

Hedendorfs Ortsbürgermeisterin Birgit Butter ist auch im Homeoffice für alle ansprechbar
  • Hedendorfs Ortsbürgermeisterin Birgit Butter ist auch im Homeoffice für alle ansprechbar
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tk. Hedendorf. Keine Sitzungen und keine Sprechstunden: Was macht eigentlich eine ehrenamtliche Ortsbürgermeisterin im politischen Lockdown? Das WOCHENBLATT hat bei Birgit Butter (CDU), der Ortsbürgermeisterin von Hedendorf, nachgefragt. Sie hat bei diesem Ehrenamtsjob nicht weniger zu tun. In den vergangenen Wochen haben bei ihr auch Menschen angerufen, die einfach mal reden wollten. "Dabei ging es nicht um Sorgen oder Fragen zu Corona. Die haben einfach soziale Kontakte außerhalb der Familie gesucht."

Viele Gespräche am Telefon

Birigt Butter arbeitet seit sieben Wochen im Homeoffice. Beruflich sitzt sie sonst im Stader Büro des Parlamentarischen Staatssekretärs und CDU-Bundestagsabgeordneten Enak Ferlemann. Nur während der ersten Tage des heruntergefahrenen öffentlichen Lebens  war sie als Ortsbürgermeisterin quasi abgemeldet. "Die Menschen haben sich erst einmal sortiert." Je mehr Lockerungen wieder gegriffen haben, desto mehr Fragen gab es: Wer darf wann was wieder öffnen? "Ich habe immer versucht, Antworten zu finden oder die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln", sagt Birgit Butter. Eine interessante Erfahrung: "Man merkt, dass die Menschen mehr Zeit haben."

Hinweise zu maroden Fußwegen

Häufiger als sonst hat sie am Telefon Hinweise auf Unebenheiten in Fußwegen oder sonstige marode Ecken bekommen. "Das ist einigen Hedendorfern offenbar beim verstärkten Spazierengehen aufgefallen." Allerdings konnte Birgit Butter in solchen Fällen nicht den sofortigen Vollzug melden. Sanierungsarbeiten müssen geplant und durch den Haushalt finanziert werden. Grundsätzlich freue sie sich über jeden Hinweis. "Jede Anfrage nehme ich ernst."

Auch ohne direkten Kontakt zu den Menschen lässt sich als Ortsbürgermeisterin vieles regeln, so Butter. Als es Probleme  gab, die alten Apfelsorten anzupflanzen, die jeder Erstklässler zur Einschulung bekommen hatte, hat es zwar "Dutzender Telefonate und Mails bedurft" - doch jetzt stehen die Apfelbäume an der Feldstraße.

"Man kommt während der Pandemie zu Dingen, die man sonst nicht immer frühzeitig schafft", resümiert Hedendorfs Ortsbürgermeisterin. Sie hat zum Beispiel neue Weihnachtsbeleuchtung für den Lidl-Parkplatz organisiert.

"Ich bin Optimistin"

Die Corona-Folgen werden Birgit Butters Arbeit als Ortsbürgermeisterin weiter beeinflussen. Hinter dem  "Hedendorf Fest" und der Seniorenausfahrt, beides Anfang September, steht aber leider noch ein dickes Fragezeichen. "Ich bin Optimistin", sagt Birgit Butter.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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