"Geben-und-Nehmen-Schrank": ab sofort in der Bahnhofstraße
Ein Angebot zieht ins Buxtehuder Zentrum

Mitarbeiter der Hansestadt, ehrenamtliche "Schrank-Betreuerinnen" und Babypatinnen weihten gemeinsam mit Hauptorganisatorin Antje Quedens (2.v.re.) und Frauke Schulte 
(5.v.li.) den Geben-und-Nehmen-Schrank in der Bahnhofstraße ein
  • Mitarbeiter der Hansestadt, ehrenamtliche "Schrank-Betreuerinnen" und Babypatinnen weihten gemeinsam mit Hauptorganisatorin Antje Quedens (2.v.re.) und Frauke Schulte
    (5.v.li.) den Geben-und-Nehmen-Schrank in der Bahnhofstraße ein
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

ab. Buxtehude. Es ist ein runder Geburtstag: Der "Geben-und-Nehmen-Schrank" feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen und hat seinen Standort gewechselt. Das Angebot ist von der Begegnungsstätte Hoheluft an der Stader Straße ins Buxtehuder Zentrum an die Bahnhofstraße 9 in die Räume des Begegnungscafés gezogen. Dort feierten Organisatoren, Ehrenamtliche und Verwaltungsmitarbeiter der Hansestadt jetzt die Einweihung.

Einen Ort einzurichten, an dem Sachspenden rund um Baby und Kind hinterlassen und von jedem, der sie gebrauchen kann, mitgenommen werden dürfen, sei erstmals 2008 zur Sprache gekommen, erzählt Antje Quedens. Die engagierte Buxtehuderin, die den "Geben-und-Nehmen-Schrank" maßgeblich organisiert auch den Bereich Babypatinnen mitbetreut, erinnert sich: "Die erste Kleiderspende kam von einer Dame aus Beckdorf. Sie hatte damals den Grundstock gelegt. Niemand wollte ihre Kindersachen haben, obwohl die noch wie neu waren." 

Der "Geben-und-Nehmen-Schrank" wurde bekannter. Rund zehn Besucher pro Ausgabetag empfing die Ehrenamtliche zehn Jahre lang immer freitags zwischen 10 und 12 Uhr in der Begegnungsstätte Hoheluft. Dann konnten Spenden abgegeben oder abgeholt werden. "Mir wurden am Anfang auch Sachen direkt vor die Haustür gestellt", berichtet Antje Quedens. 

Was jetzt wichtig ist: "Spenden dürfen nur freitags zu dieser Zeit und nur hier abgegeben werden. Nicht an anderen Tagen und auch nicht im Rathaus", betont Quedens.

"An Spenden nehmen wir alles, was in die Schränke passt", sagt sie. "Von großen Artikeln empfehlen wir aber, Fotos zu machen und einen Zettel bei uns aufzuhängen. Sollte der Artikel verkauft werden, muss auch ein Preis angegeben werden." 
Bei der Eröffnung bedankte sich Frauke Schulte von der Fachgruppe Jugend und Familie der Hansestadt bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. In den vergangenen Monaten sei die Idee entstanden, mit dem Angebot umzuziehen. Es habe auch eine kleine Konzeptveränderung gegeben. Schulte: "Wir wollten eine Möglichkeit zum Austausch schaffen, denn hier gibt es auch Platz für die Babypatinnen. Sie bringen einen großen Pool an Erfahrung mit und sind für die Besucher des 'Geben-und-Nehmen-Schrankes' bei Fragen und Problemen die richtigen Ansprechpartner."

• Beim "Geben-und-Nehmen-Schrank" können immer freitags von 10 bis 12 Uhr im Begegnungscafé in Buxtehude, Bahnhofstraße 9 (Eingang im Innenhof) gepflegte Kinderbekleidung für Babys und Kinder bis zwölf Jahre (Größen 56 bis 146), Spielzeug und Dinge des täglichen Gebrauchs abgegeben oder kostenfrei abgeholt werden.

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