Sie erweckt weiße Blätter zum Leben

Dass ihr Hobby irgendwann zum Beruf werden könnte, ist derzeit für Sandra Holst aus Buxtehude noch kein Thema
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  • Dass ihr Hobby irgendwann zum Beruf werden könnte, ist derzeit für Sandra Holst aus Buxtehude noch kein Thema
  • hochgeladen von Björn Carstens

bc. Buxtehude. Aufregende Wochen stehen Sandra Holst bevor. Die 37-Jährige aus Buxtehude darf erstmals in ihrem Leben ihre Bleistift-Zeichnungen einem größerem Publikum präsentieren. In dem Galerie-Café "3 x 23" im Hamburger Schanzenviertel (Sternstraße 107-109) werden bald 40 ihrer Werke hängen. Ihre erste Ausstellung! Vernissage ist am Samstag, 10. Oktober, ab 20 Uhr.

Bislang konnten sich nur wenige Menschen vom kreativen Können der geborenen Altländerin überzeugen - obwohl die sympathische Frau schon ihr halbes Leben lang zeichnet. "Ich wusste früh, dass es meine Leidenschaft werden sollte, ein weißes Blatt mit Leben zu erfüllen", sagt Sandra Holst.

Bereits die Kunstlehrer am Jorker Schulzentrum überhäuften sie seinerzeit mit Lob. Die Weichen für ihren späteren Berufsweg waren gestellt. Nach einem Auslandsjahr an einer Bibelschule in Südafrika schrieb sich Sandra Holst an einer privaten Kunstschule in Hamburg-Wandsbek ein. Vier Jahre dauerte das Studium.

An eine Karriere als freischaffende Künstlerin verschwendete sie trotzdem keinen Gedanken. "Ich brauche Sicherheit. Schließlich muss ich ja auch meine Miete bezahlen", lächelt die lebensfrohe Buxtehuderin.

Als ausgebildete Grafik-Designerin arbeitete sie in mehreren Werbeagenturen, entwickelte Kampagnen für die bekannten Marken "8x4" und "Eucerin" vom Kosmetikkonzern "Beiersdorf". Elf Jahre arbeitet sie nun schon für eine kleine Agentur in Norderstedt.

Anfang Januar schoss ihr dann ein Gedanke durch den Kopf: Warum sollen nicht mehr Leute an meinem Hobby teilhaben? Sie gab sich einen Ruck, klingelte bei diversen Galeristen durch. Geschäftsführer Henryk Klajna vom "3 x 23"-Café biss schließlich an. 40 Bilder von ihr will er nun bis Anfang Dezember bei sich im Laden ausstellen. "Als ich mich um die Ausstellung bewarb, hatte ich aber nur fünf alte Bilder", grinst Sandra Holst.

Ran an die Arbeit, hieß es dann. Mittlerweile sind 37 beeindruckend detailverliebte und mystische Schwarz-Weiß-Werke entstanden - nicht selten in der S-Bahn zwischen Job und Zuhause: "Dann sitze ich da, die Beine übereinandergeschlagen, Kopfhörer auf und los geht's. Das Bild visualisiere ich vor meinem inneren Auge", erzählt Sandra Holst. Ihre Bilder spiegeln in vielen Facetten ihre Naturverbundenheit wider. "Ich möchte die Menschen für die Schönheit der Natur sensibilisieren", sagt sie.

Ob sie mit ihrem Hobby irgendwann sogar Geld verdienen könnte, weiß Sandra Holst noch nicht. Schön wäre es allemal: "Ich freue mich und erhoffe mir von der Vernissage zunächst einmal einen tollen Abend, das ein oder andere verkaufte Bild und viele glückliche Gesichter."

• Das Café hat täglich 14 Stunden geöffnet, außer sonn- und feiertags.

Dass ihr Hobby irgendwann zum Beruf werden könnte, ist derzeit für Sandra Holst aus Buxtehude noch kein Thema
Dieses Werk trägt den Namen "Vergessen". Die Bilder von Sandra Holst haben oft etwas Mystisches
Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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