Die Gabe der Businessfotografin Daniela Ponath: Menschen zu erkennen
Sie fängt die Seele im Bild ein

Daniela Ponath  Foto: Sophia Roßberg
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Die BSV-Bundesliga-Handballerinnen vor außergewöhnlichen Kulissen, aussagekräftige und sympathische Portraits von Geschäftsleuten und Politikern, stimmungsvolle Bilder von Landschaften und Veranstaltungen - die Buxtehuder Business-Fotografin Daniela Ponath versteht es wie kaum ein anderer, mit ihren Bildern Emotionen zu transportieren. "Ich mache vielleicht nicht die weltbesten Fotos", sagt Daniela Ponath überraschenderweise von sich selbst. "Aber ich kann gut mit Menschen umgehen."
Letzteres bestätigen ihr auch ihre Kunden: Ponath habe eine wunderbare Gabe, Personen in subtiler Weise zu erfassen und ihre Seele einzufangen, ist unter anderem an Kundenreaktionen auf ihrer Website zu lesen.
Daniela Ponath sieht ihre Hauptaufgabe darin, für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen, in der sich ihre Modelle entspannen und öffnen können. Für die jeweilige Stimmung - gerade im geschäftlichen Umfeld - habe sie als Diplom-Ingenieurin, die viele Jahre selbst erfolgreich in der Windkraftbranche unterwegs war, ein gutes Gespür. "Ich bereite mich akribisch auf meine Kunden vor und überlasse nichts dem Zufall", sagt sie. Jedes Portrait sei auch ein Selbstportrait und das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit. "Ein gutes Foto von jemandem zu machen, der mich nicht mag, halte ich für sehr schwierig", sagt die Fotografin. Erlebt habe sie das jedoch noch nicht. Für die optimalen technischen Voraussetzungen wie z.B. Lichtverhältnisse und das richtige Make-Up stehen Ponath ein hervorragener Assistent und eine talentierte Visagistin zur Seite. Auch die Kamera ist für die Fotografin lediglich ein Werkzeug. Daniela Ponath konzentriert sich voll und ganz auf den Menschen.
Kaum zu glauben, dass die zweifache Mutter als Quereinsteigerin zur professionellen Fotografie gekommen ist. "Ich fotografiere zwar schon seit frühester Jugend, aber in meinem Elternhaus kam das als Beruf nicht in Frage", erinnert sie sich. Es war ihr Ehemann Tim, der ihre professionelle Fotoausrüstung bei jedem Geburtstag weiter aufstockte und sie darin unterstützte, ihr leidenschaftliches Hobby zum Beruf zu machen. 2012, als sie 40 Jahre alt wurde, fiel die Entscheidung für die Fotografie: "Irgendwann stellt man sich ja die Frage, ob man das, was man gerade macht, sein ganzes Leben lang machen will", sagt Daniela Ponath.
Seit 2015 konzentriert sie sich auf die Business-Fotografie, schafft sich aber auch immer wieder Freiraum für freie Projekte ohne Vorgaben, Zeitlimit und Stress. In Kooperation mit der Friedhofsverwaltung stellte sie 2017 im Stadthaus Fotos zum Thema "GrenzenLoslassen" aus und tourte 2016 mit weiteren Künstlern mit der Ausstellung "Inside Vietnam" durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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