Mehr Verkehrssicherheit in Buxtehude
Ampel an der Harburger Straße Höhe Stadtgraben soll noch 2026 kommen

Eine engagierte Bürgerin, Angelina Rodrigo, zeigt die Stelle, an der nach ihren Beobachtungen die Straße insbesondere von alten Menschen oft überquert wird, um zu den Versorgermärkten zu kommen | Foto: Luna Tonn
  • Eine engagierte Bürgerin, Angelina Rodrigo, zeigt die Stelle, an der nach ihren Beobachtungen die Straße insbesondere von alten Menschen oft überquert wird, um zu den Versorgermärkten zu kommen
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An der Harburger Straße (K 40) in Buxtehude zeichnet sich eine Lösung für eine seit Monaten diskutierte Gefahrenstelle ab: Die Hansestadt Buxtehude und der Landkreis Stade haben sich darauf verständigt, dass auf Höhe der Straße „Am Stadtgraben“ eine Ampelanlage gebaut werden kann. Das teilte die Stadt auf Nachfrage des WOCHENBLATTs mit.

Demnach steht die endgültige Umsetzung noch unter dem Vorbehalt politischer Beschlüsse auf Kreisebene. Ein konkreter Zeitplan liege derzeit zwar noch nicht vor. Nach Angaben der Stadt soll die Maßnahme jedoch – sofern die politischen Gremien zustimmen – noch im Laufe dieses Jahres umgesetzt werden.

Gefahrenstelle rückte nach tragischem Unfall in den Fokus

Die Querungshilfe wird seit Monaten diskutiert. Eine engagierte Bürgerin, Angelina Rodrigo,  hatte die Situation bereits vor einem schweren Verkehrsunfall als gefährlich eingestuft und die Stadt schon im November vergangenen Jahres auf die Probleme aufmerksam gemacht. Sie kritisierte unter anderem, dass Fußgänger zwischen dem Wohngebiet „Am Stadtgraben“ und den Verbrauchermärkten an der Harburger Straße keinen sicheren und direkten Übergang hätten. Für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität sei der Weg zur nächsten Ampel mit einem erheblichen Umweg verbunden.

Nur kurze Zeit später ereignete sich an genau dieser Stelle ein tragischer Unfall: Eine 77-jährige Fußgängerin wurde beim Überqueren der Harburger Straße von einem Auto erfasst und erlag später ihren schweren Verletzungen. 

Stadt und Landkreis prüfen seit Monaten Lösungen

Bereits Anfang des Jahres hatte die Hansestadt nach dem Unfall angekündigt, gemeinsam mit dem Landkreis Stade mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu prüfen. Nun liegt offenbar eine Einigung vor, die den Bau einer Ampelanlage ermöglicht.

Mit der geplanten Lichtsignalanlage sollen Fußgänger künftig die stark befahrene Harburger Straße sicherer überqueren können. Insbesondere für Anwohner des Wohngebiets „Am Stadtgraben“, Senioren sowie Kunden der angrenzenden Einkaufsmärkte dürfte sich die Situation dadurch deutlich verbessern.

Wann die Bauarbeiten konkret beginnen, hängt nun von den noch ausstehenden politischen Entscheidungen auf Kreisebene ab. Das Ziel bleibt jedoch klar: Die neue Ampel soll nach derzeitiger Planung noch im Jahr 2026 installiert werden.

77-jährige Fußgängerin von Pkw erfasst
Bürgerin warnte im Vorfeld vor Gefahrenstelle
Wo soll die neue Ampel an der Harburger Straße in Buxtehude entstehen?

Die geplante Ampelanlage soll an der Harburger Straße (K 40) auf Höhe der Straße „Am Stadtgraben“ gebaut werden. Dort soll Fußgängern künftig eine sichere Querung der stark befahrenen Straße ermöglicht werden.

Warum wird an der Harburger Straße in Buxtehude eine Ampel gebaut?

Die Stelle gilt seit längerem als Gefahrenpunkt für Fußgänger. Anwohner kritisierten, dass zwischen dem Wohngebiet „Am Stadtgraben“ und den Einkaufsmärkten an der Harburger Straße kein sicherer und direkter Übergang vorhanden ist. Nach einem tödlichen Verkehrsunfall rückte die Problematik verstärkt in den Fokus.

Welcher Unfall führte zur Diskussion über die neue Ampel an der Harburger Straße?

An der späteren Ampelstelle wurde eine 77-jährige Fußgängerin beim Überqueren der Harburger Straße von einem Auto erfasst. Die Frau erlag später ihren schweren Verletzungen. Der Unfall verstärkte die Forderungen nach einer besseren Absicherung der Querungsstelle.

Wer hatte frühzeitig auf die gefährliche Verkehrssituation an der Harburger Straße hingewiesen?

Die Buxtehuder Bürgerin Angelina Rodrigo hatte die Stadt bereits im November des Vorjahres auf die Gefahren aufmerksam gemacht. Sie kritisierte insbesondere die fehlende sichere Querungsmöglichkeit für Fußgänger zwischen dem Wohngebiet „Am Stadtgraben“ und den Verbrauchermärkten.

Wann soll die neue Ampel an der Harburger Straße in Betrieb gehen?

Die Hansestadt Buxtehude geht derzeit davon aus, dass die Ampelanlage noch im Jahr 2026 umgesetzt werden kann. Voraussetzung ist jedoch, dass die zuständigen politischen Gremien auf Kreisebene den Planungen zustimmen.

Welche Vorteile bringt die neue Ampelanlage für Anwohner und Kunden?

Die Lichtsignalanlage soll insbesondere Bewohnern des Wohngebiets „Am Stadtgraben“, Senioren sowie Kunden der angrenzenden Einkaufsmärkte eine deutlich sicherere Überquerung der Harburger Straße ermöglichen. Gleichzeitig werden lange Umwege zur nächsten Ampel vermieden.

Redakteur:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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