Eine starke Stimme für Hedendorf

Viel Zeit zum Lesen bleibt ihr nicht: "Mit Beruf, Familie und Ehrenamt bin ich gut ausgelastet", sagt Hedendorfs Ortsbürgermeisterin Birgit Butter
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

Engagiert, geradlinig und loyal: Ortsbürgermeisterin Birgit Butter (CDU) setzt sich für ihren Ort ein

ab. Buxtehude/Hedendorf. Hedendorf für junge Familien attraktiver machen, den Ort lebenswert gestalten und ihm eine starke Stimmung geben: Diese Aufgaben will Birgit Butter (45, CDU) in Angriff nehmen. Seit der Kommunalwahl 2016 ist die gebürtige Sauerländerin Ortsbürgermeisterin in Hedendorf.

"Ich freue mich, dass ich mit einem tollen Ergebnis auch wieder im Stadtrat bin", sagt Birgit Butter. "Dort kann ich für Hedendorf weiterhin einiges bewegen." Zuvor war sie fünf Jahre lang als stellvertretende Ortsbürgermeisterin im Amt und hatte, wie sie sagt, mit dem damaligen Ortsbürgermeister Günter Bellmann ein gutes Team gebildet.

Dass sie erneut knapp nicht in den Kreistag eingezogen ist, darüber ist sie nicht wirklich unglücklich: "Sich in der Lokalpolitik zu engagieren, ist sehr zeitaufwändig. Mit meinem Beruf, der Familie und meinem politischen Engagement bin ich gut ausgelastet", so die Mutter zweier Kinder.

Birgit Butter ist einstimmig zur Ortsbürgermeisterin gewählt worden. Vor der Wahl hatte sie sich dafür mächtig ins Zeug gelegt: Vier Wochen lang war die Politikerin durch Hedendorf gelaufen. An jeder Tür hatte sie geklingelt, um sich den Hedendorfern bekannt zu machen. "Wenn ich ihre Stimme haben möchte, halte ich es für wichtig, mich den Bürgern einmal kurz vorzustellen", erklärt sie. Die durchweg positive Resonanz gab ihr recht.

Beruflich ist Birgit Butter als Wahlkreisreferentin im Stader Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Enak Ferlemann tätig. Wie stark sie sich zusätzlich für ihren Ort engagiert, zeigen Projekte, die sie maßgeblich forciert hat. "Ich freue mich, dass es mit dem Bauvorhaben geklappt hat und in Hedendorf bald 70 Wohneinheiten mehr zur Verfügung stehen", sagt sie. Stolz sei sie, dass das Vorhaben neben dem in der Giselbertstraße (das WOCHENBLATT berichtete) das Größte in Buxtehude darstelle. Außerdem setzt die Juristin darauf, mit dem erweiterten Wohnangebot junge Familien in Hedendorf halten zu können.

Dazu gehöre auch der Ausbau des Betreuungsangebots im Ort, so die Politikerin. Erfolge auf diesem Gebiet kann sie bereits vermelden: Ab dem 1. Januar 2017 werden im Kindergarten Hedendorf-Neukloster zehn weitere Plätze zur Verfügung gestellt und die Betreuungszeiten auf ganztags ausgeweitet. Zur Stärkung des Bildungsstandorts Hedendorf wird auch noch ein Krippenausbau folgen. Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind der berufstätigen Mutter ein besonderes Anliegen.

Der Ort habe ein intaktes Vereins- und Seniorenleben, das sie weiter pflegen möchte, sagt Birgit Butter. Für gute Vorschläge habe sie immer ein offenes Ohr, "da spielt es für mich auch keine Rolle, von welcher Partei dieser Vorschlag kommt."
Was Birgit Butter nicht mag, sind Menschen, die nur meckern, aber selbst nichts tun. "Das ist schon manchmal ziemlich unfair, was da vom Stapel gelassen wird", findet sie. Anpacken und Dinge vorantreiben, lautet ihre Devise. Dazu gehört auch einer ihrer Hauptwünsche, den sie im neuen Jahr angehen möchte: "Unsere Vereine, Kirche, Jung und Alt noch enger zusammenzubringen - das liegt mir besonders am Herzen."

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