Omas gegen Rechts in Buxtehude
Gedenkveranstaltung für Frieden
- Foto: Omas gegen Rechts
- hochgeladen von Nicola Dultz
Zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs setzen die OMAS GEGEN RECHTS Buxtehude ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen – und gegen das Erstarken rechtsextremer Tendenzen. Mit einer Gedenkveranstaltung in Buxtehude am 8. Mai, 17 Uhr, wollen sie in der Langen Straße an die Schrecken des Krieges erinnern und zugleich Haltung zeigen: für Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit.
„Das Gedenken ist kein Akt der Vergangenheit, sondern eine Verpflichtung für die Gegenwart“, betonen die Organisatorinnen der Initiative. Der 8. Mai 1945 markiert nicht nur das Ende des Krieges, sondern auch die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft – ein Datum, das in diesem Jahr besondere Aktualität bekommt.
Sorge über rechtsextreme Entwicklungen
Mit Blick auf die Gegenwart äußern die OMAS GEGEN RECHTS große Besorgnis: „Der Einfluss rechtsextremer Kräfte wächst – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.“ Entwicklungen wie der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die humanitäre Notlage im Gazastreifen oder die politischen Spannungen in den USA zeigten, wie fragil Frieden und Demokratie sein können.
Haltung zeigen – für eine friedliche Zukunft
Die Buxtehuder Gruppe ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger auf, gemeinsam Haltung zu zeigen. „Frieden, Toleranz und Menschlichkeit sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie müssen täglich neu verteidigt werden“, heißt es in der Mitteilung.
Die geplante Gedenkveranstaltung soll nicht nur an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, sondern auch Mut machen, im Alltag gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt einzutreten.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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