Im Netz einkaufen, spielen oder Musik und Filme streamen, gehört für die meisten Menschen mittlerweile zum Alltag. Da ist natürlich auch das Bezahlen ein Thema. Schnell, unkompliziert und sicher soll es gehen. Wer möchte schon zur Bank und dann drei Tage auf die Verbuchung einer Überweisung warten, um online einen Film anzusehen? Oder beim Shopping im Netz gleich überall seine Kontodaten angeben? Online wird deshalb lieber mit anderen Methoden gezahlt. Ganz vorn dabei ist der Zahlungsdienstleister PayPal.

Branchenführer PayPal: eine Erfolgsgeschichte
PayPal wurde schon 1999 auf den Markt gebracht und entwickelte sich schnell zu einer beliebten Zahlungsmethode für das Internet. 2002 wurde es von eBay aufgekauft. 2015 erfolgte jedoch die Abtrennung, sodass PayPal nun als eigenständiges Unternehmen operiert.
Dabei sind sie Umsätze rekordverdächtig. 17,77 Milliarden Dollar waren es im Jahr 2019. Und die Zahl der Nutzer wächst schnell. Allein in Deutschland hatte das Unternehmen 2020 29,1 Millionen Nutzer. Ein Jahr zuvor waren es noch 14 Prozent weniger, fünf Jahre zuvor ganze 70 Prozent weniger. Die Anzahl der aktiven Accounts weltweit lag Anfang 2021 bei etwa 392 Millionen. Entsprechend stiegen auch die Gewinne und der Aktienkurs des Unternehmens.

Wachstumsmotor Onlinehandel
Das Wachstum des Unternehmens hängt stark mit dem ebenfalls  boomenden Onlinehandel zusammen.

Es sind hauptsächlich Privatkunden, die PayPal beim Onlineshopping nutzen. Einer Umfrage zufolge nutzen 44 % der befragten Kunden PayPal als bevorzugte  Bezahlmethode beim Onlineshopping.

In anderen Bereichen, wie etwa bei Streamingdiensten oder im Onlinespielbereich, ist PayPal seltener vertreten als bei Onlineshops. Bei Onlinecasino-Kunden war PayPal als Abrechnungsmethode dabei durchaus beliebt. Allerdings hat sich das Unternehmen aus diesem Sektor größtenteils zurückgezogen und die Zusammenarbeit mit entsprechenden Anbietern eingestellt. Einzahlungen in Onlinecasinos sind seitdem nur noch vereinzelt und auf Umwegen mit PayPal möglich, wie beispielsweise unter  Paypal Casino Österreich nachzulesen ist.

Für viele Casinonutzer ist dies ein Verlust, denn gerade in diesem Bereich sind sichere und schnelle Bezahlmethoden gefragt.
Dennoch ist PayPal beliebt wie nie und hat seine Konkurrenten weit hinter sich gelassen. So konnte sich beispielsweise Paydirekt, ein durch deutsche Banken eingeführter Bezahldienst, nie wirklich gegen PayPal behaupten. Paydirekt verfügt mit 3.7 Millionen über vergleichsweise wenige Registrierungen und wird nur selten genutzt.

Das Erfolgsrezept von PayPal

Grundlegend für den Erfolg von PayPal war zunächst gutes Timing. Als die Nachfrage nach einer schnellen, unkomplizierten Bezahlmethode für das Internet drängender wurde, war PayPal zur Stelle. Dass sich der Dienstleister auch bei wachsender Konkurrenz behaupten konnte, liegt an den vielen Vorteilen der Bezahlmethode.

Einfach und ohne langes Eingeben von Daten kann gezahlt werden. Die Verbuchung beim Verkäufer erfolgt unmittelbar. Die Kontodaten liegen dabei nur PayPal vor und werden nicht an den Empfänger weitergeleitet. Auch abseits vom Handel kann PayPal genutzt werden, um beispielsweise Freunden oder Verwandten Geld zu übermitteln. Es können nicht nur Zahlungen getätigt, sondern auch empfangen werden. Die private Nutzung ist dabei gebührenfrei. Nur Onlinehändler müssen zahlen.
Kritik erntet PayPal lediglich für seinen etwas undurchsichtigen Umgang mit Kundendaten. Wo und wie sie gespeichert werden und inwiefern genau sie an Dritte gelangen, ist nicht immer eindeutig nachvollziehbar.
Ein wichtiger Tipp für Nutzer: Gefälschte Mails, die angeblich von PayPal stammen, werden gern als Betrugsmasche genutzt.

Hier ist Vorsicht geboten.

Autor:

Online Redaktion aus Buxtehude

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