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Familienunternehmen: Viel Tradition, wenig Frauen

Foto: pixabay, IgorLink, 2748752

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Panorama
Die B73 ist in Höhe von Horneburg komplett gesperrt. Doch von Baufahrzeugen keine Spur | Foto: jd
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Freie Fahrt? Aber bitte nicht für Autofahrer
Baustellen-Frust im Kreis Stade: Vergessene Schilder und vorzeitige Sperrungen

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Politik
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Stade: Sicherheit als zentrale politische Aufgabe

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) war am gestrigen Samstag, 22. August, zu Besuch in Stade. In der  komplett gefüllten Seminarturnhalle sprach er über Migration, Extremismus und Bevölkerungsschutz. Bei der anschließenden Talkrunde mit Landrat Kai Seefried und CDU-Bürgermeisterkandidat Arne Kramer ging es vor allem um die Sicherheitslage in Stade. Denn in der Hansestadt wird seit Langem intensiv darüber diskutiert, wie sicher der öffentliche Raum ist. Wiederholte Attacken auf...

Blaulicht

Autobahn 39 / Maschener Kreuz
Zusammenprall von Fahrzeugen mit Überschlag

Am Freitag, 21. August, kam es gegen 13.10 Uhr auf der A39 im Maschener Kreuz zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Der 21-jährige Fahrer eines VW Caddy überholte nach dem Auffahren auf die A39 in Fahrtrichtung Lüneburg einen Sattelzug. Dies wurde von einem aus Richtung A7 kommenden Audi RS5 übersehen und der 24-jährige Fahrer konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. In der Folge überschlug sich der Caddy und flog über die Außenschutzplanke eine Böschung hinab....

Service

Hier wird geblitzt
Die Blitzer-Standorte in dieser Woche im Landkreis Stade

Achtung, Blitzer: Im Landkreis Stade sind in der Kalenderwoche 35 (Montag, 24. August bis Sonntag, 30. August) wieder überall die mobilen Messfahrzeuge im Einsatz. Tempokontrollen kann es jederzeit im Kreisgebiet geben. Das WOCHENBLATT gibt einen Überblick, wo in den kommenden Tagen wahrscheinlich geblitzt wird. Wichtig: Die drei semistationären Blitzer-Anhänger sind wie gewohnt nicht Teil der Übersicht. Der Rat der Redaktion: Lieber einen Gang zurückschalten, Fuß vom Gas nehmen – und sicher...

Service

Peter Maffay Musik Hörsten
5.9.26 PETER M - Maffay Tribute, Hörsten

Liebe Musikfreunde, seit einigen Jahren helfe ich ehrenamtlich, im Dörphus Hörsten/Seevetal, die unterschiedlichsten Shows anzubieten. Country-, Elvis- & Schlager-Musik (auch op Platt) läuft am besten.  Für Sa., den 5.9.2026 haben wir PETER M - eine 9-köpfige Band - die als eine der besten Maffay Tribute Gruppen gilt, zu Gast. Ihr könnt Euch verbindlich bei Birgit anmelden, SMS/WA 0170-2172062 und bezahlt an der Abendkasse 25€. Einlass ist ab 18.30h, Essen & Trinken wird am Tisch serviert. Show...

Panorama
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Wohnmobil-Frust am Lühe-Anleger: Gemeinde entfernt Verbotsschilder

Verwaltungen genießen nicht unbedingt den Ruf, Missstände im Eiltempo aus der Welt zu schaffen. In Grünendeich war das diesmal anders. Erfrischend anders sogar. Nachdem das WOCHENBLATT auf den Parkplatz-Frust für Wohnmobilisten am Lühe-Anleger hingewiesen hatte, reagierte die Gemeinde erstaunlich flott: Gleich am Montagmorgen verschwanden zwei Schilder, die Wohnmobilen das Parken auf zwei günstigen Ausweichparkplätzen bislang ausdrücklich verboten hatten. Wohnmobil-Frust am Lühe-Anleger: Nutzer...

Blaulicht

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Blaulicht

Buchholz
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Vieles war den Behörden nicht bekannt
Bluttat in Stade: Landesregierung beantwortet Anfrage der CDU zum mutmaßlichen Täter

Ein Mann ohne Aufenthaltstitel, ein früher Hinweis auf eine mögliche Flucht aus türkischer Haft und eine Ausländerbehörde, die erst nach der Bluttat von seinem Wohnort erfuhr: Die Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf die Kleine Anfrage zur Bluttat von Stade liefert neue Details – und neuen Stoff für politische Nachfragen. Die CDU-Landtagsabgeordneten Birgit Butter (Buxtehude), Melanie Reinecke (Stade) und André Bock (Winsen) hatten insgesamt 32 Fragen gestellt. Sie wollten wissen,...

Traditionsunternehmen in Familienhand sind eine der großen Stützen des deutschen Mittelstands. Was allerdings die Besetzung von Führungspositionen betrifft, scheint ein Großteil der Firmen noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Eine Studie der gemeinnützigen AllBright-Stiftung lieferte ernüchternde Ergebnisse: Bei den 100 umsatzstärksten Familienunternehmen lag der Frauenanteil in der Geschäftsführung bei gerade einmal 6,9 Prozent.


Drohende Folgen für die Zukunft

Familienunternehmen hätten einen “Blind Spot”, wenn es um das Thema Frauen in Führungspositionen ginge, nennen diesen Umstand Wiebke Ankersen und Christian Berg, die Geschäftsführer von Allbright. Zwar seien Firmen in Familienhand “Anpassungskünstler”, aber es drohe die Gefahr, dass “die Firmen die Weiterentwicklung ihrer Führungsstruktur verpassen – mit Folgen für ihre Zukunftsfähigkeit.”
Während in der Geschäftsführung – ob als Vorsitzende oder Mitglied – der Frauenanteil also bei knapp mageren 7 Prozent liegt, sieht es bei den Aufsichtsräten etwas besser aus: Hier stellen bei 10 Prozent der Unternehmen eine Frau die Vorsitzende und 26 Prozent ein Mitglied des Gremiums.

Mehr Frauen bei börsennotierten Firmen

Interessanterweise steigt der Anteil der Frauen in Führungspositionen bei Familienunternehmen, die an der Börse notiert sind: Hier liegt die Quote bei 10,3 Prozent – laut Studie resultierend aus der Tatsache, dass auch Personen, die nicht aus dem Familienumfeld stammen, ihren Einfluss geltend machen. Zudem sind diese Firmen zu mehr Transparenz verpflichtet und stehen somit stärker unter öffentlicher Beobachtung. Nicht-börsennotierte Firmen besetzen lediglich 5,9 Prozent ihrer Führungspositionen mit Frauen. Bei Firmen, die sich zu 100 Prozent in Familienbesitz befinden, sind es gar nur 4,8 Prozent.
Laut der Studie sind in nur zwei der untersuchten Firmen Frauen für das operative Management verantwortlich: Anna Maria Braun bei der Medizinfirma B. Braun aus Melsungen sowie Nicola Leibinger-Kammüller beim baden-württembergischen Maschinenbauer Trumpf. Und aus Niedersachsen stammt ein weiterer mittelständischer Familienbetrieb, der zwar nicht Teil der Studie war, aber mit gutem Beispiel vorangeht: Beim  Fleischwaren- und Familienunternehmen Schwarz Cranz hat Kristin Schwarz die Zügel fest in der Hand – und das schon seit 1999.

 

Neue Perspektiven, neue Chancen

Diese Unternehmen wissen bereits, was die Allbright-Stiftung allen anderen ins Stammbuch schreibt: Männlich geprägte Führungsetagen leiden an begrenzten Blickwinkeln und Erfahrungshintergründen. Gerade heute, in einem stark veränderlichen Umfeld, sind jedoch unterschiedliche Perspektiven besonders wichtig. Vielfältig zusammengesetzte Führungsteams besitzen eine höhere Innovationskraft und treffen letztlich die besseren und profitableren Entscheidungen.

Redakteur:

Online Redaktion aus Buxtehude

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