Handball Buxtehude
Buxtehuder SV feiert 50:18-Kantersieg im DHB-Pokal

Freude beim BSV-Handball-Team über den dritthöchsten Pokalsieg der BSV-Vereinsgeschichte | Foto: BSV
  • Freude beim BSV-Handball-Team über den dritthöchsten Pokalsieg der BSV-Vereinsgeschichte
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Was für ein Start in die neue Pflichtspielsaison: Der Buxtehuder SV hat seine Favoritenrolle in der ersten Runde des DHB-Pokals eindrucksvoll bestätigt. Beim Viertligisten VfV Spandau gewannen die Buxtehuder Handballerinnen mit 50:18 (25:7). Es war der dritthöchste Pokalsieg der BSV-Vereinsgeschichte.

Vor 401 Zuschauern in der Sporthalle Falkenseer Damm in Berlin-Spandau machte der Buxtehuder SV am Sonntag, 23. August, früh deutlich, dass er beim Außenseiter nichts anbrennen lassen wollte. Isa Ternede eröffnete nach 70 Sekunden mit dem 1:0 das Tore-Spektakel. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 – dem einzigen Unentschieden der gesamten Partie – übernahm der Bundesligist zunehmend die Kontrolle.

BSV setzt sich mit hohem Tempo früh ab

Immer wieder kamen die Buxtehuderinnen über Tempogegenstöße und die zweite Welle zum Erfolg. Nach 13 Minuten erhöhte Maj Nielsen auf 10:4. Besonders Nielsen und Lilli Frey drückten dem BSV-Spiel in der ersten Hälfte ihren Stempel auf.

Auch Torhüterin Nikki van der Vorst überzeugte bei ihrem ersten Pflichtspieleinsatz. Mit zahlreichen Paraden schuf sie immer wieder die Grundlage für das schnelle Umschaltspiel der Gäste.

Die Spandauerinnen hielten trotz des wachsenden Rückstands dagegen. Die 401 Zuschauer unterstützten den Berliner Verbandspokalsieger der Saison 2025/26 lautstark und feierten jeden Treffer ihrer Mannschaft.

Neuzugänge erzielen ihre ersten Pokaltore für Buxtehude

Sportlich waren die Kräfteverhältnisse jedoch eindeutig. Nach 26 Minuten stand es bereits 21:7 für den BSV. Nele Franz erzielte dabei ihr erstes Pokaltor im Buxtehuder Trikot. Auch die beiden weiteren Debütantinnen Ruslana Litvinov und Lucy Strauchmann trugen sich in die Torschützenliste ein.

Fleur Schouten und Paula Mews waren angeschlagen und verfolgten die Partie von der Tribüne. Zur Halbzeit hatte sich der Buxtehuder SV bereits eine komfortable 25:7-Führung erspielt.

Buxtehuder SV knackt die 50-Tore-Marke

Auch nach dem Seitenwechsel nahm das Team von Cheftrainer Jonas Schlender den Fuß nicht vom Gas. Der BSV setzte weiter auf hohes Tempo und spielte die Partie konzentriert zu Ende.

Zehn Minuten vor Schluss erzielte Anika Hampel beim 40:13 bereits den 40. Buxtehuder Treffer. Den Schlusspunkt setzte schließlich Johanna Andresen: Trotz Bedrängnis verwandelte sie den letzten Angriff zum 50:18-Endstand.

Mit dem 32-Tore-Erfolg gelang dem BSV nach Vereinsangaben der dritthöchste Sieg seiner Geschichte im DHB-Pokal.

Jonas Schlender lobt Einstellung und Tempospiel

Cheftrainer Jonas Schlender zeigte sich insbesondere mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden: „Das Wichtigste für uns: Wir haben die Partie von der ersten bis zur letzten Sekunde voll ernst genommen.“

Aufgrund der vielen schnellen Angriffe habe es allerdings nur wenige Positionsangriffe gegeben. Deshalb sei das Ziel, bereits eine besonders herausstechende Formation zu erkennen, kaum umzusetzen gewesen. In der Defensive sieht Schlender bei einigen Grundlagen noch Verbesserungspotenzial. Insgesamt gefiel ihm die Abwehrleistung jedoch gut: „Das Tempospiel hat ordentlich funktioniert.“

Nach DHB-Pokal folgt Bundesliga-Auftakt gegen Thüringer HC

Nach dem souveränen Weiterkommen wartet nun eine erheblich größere Herausforderung auf die Buxtehuderinnen. Am kommenden Wochenende startet der BSV gegen den Thüringer HC in die Saison 2026/27 der ALSCO Handball-Bundesliga.

Zunächst aber darf sich das Team über einen gelungenen Pflichtspielauftakt, 50 erzielte Tore und den souveränen Einzug in die nächste Runde des DHB-Pokals freuen.

Für den BSV spielten: Nikki van der Vorst, Oliwia Kaminska, Sophie Fasold – Maj Nielsen (6), Aida Mittag (3), Lilli Frey (9), Anika Hampel (8/2), Enna Oberländer (1), Johanna Andresen (4), Nele Franz (4), Christin Kaufmann (6/1), Isa Ternede (2), Carina Senel (3), Lin Lück (1), Lucy Strauchmann (1), Ruslana Litvinov (2).

Wie endete das DHB-Pokalspiel zwischen dem Buxtehuder SV und dem VfV Spandau?

Der Buxtehuder SV gewann die erste Runde des DHB-Pokals 2026/27 beim Viertligisten VfV Spandau mit 50:18 (25:7). Der 32-Tore-Erfolg war nach Vereinsangaben der dritthöchste Pokalsieg der BSV-Geschichte und bedeutete den souveränen Einzug ins Achtelfinale.

Wer waren die erfolgreichsten Torschützinnen des Buxtehuder SV gegen den VfV Spandau?

Beste Werferin des Buxtehuder SV war Lilli Frey mit neun Treffern. Es folgten Anika Hampel mit acht Toren sowie Maj Nielsen und Christin Kaufmann mit jeweils sechs Treffern. Insgesamt erzielten 16 BSV-Spielerinnen Tore.

Welche Neuzugänge feierten beim DHB-Pokal ihre ersten Pflichtspieltore für den BSV?

Nele Franz erzielte in Berlin ihr erstes Pokaltor für den Buxtehuder SV. Auch die Neuzugänge Ruslana Litvinov und Lucy Strauchmann trugen sich erstmals in einem Pflichtspiel für den Bundesligisten in die Torschützenliste ein.

Wie bewertete Trainer Jonas Schlender den 50:18-Sieg des Buxtehuder SV?

Cheftrainer Jonas Schlender lobte vor allem die Einstellung seiner Mannschaft. Sein Team habe die Partie von der ersten bis zur letzten Sekunde ernst genommen. Besonders zufrieden zeigte er sich mit dem Tempospiel, während er in der Defensivarbeit noch Entwicklungspotenzial sieht.

Wie viele Zuschauer verfolgten das DHB-Pokalspiel zwischen dem VfV Spandau und dem Buxtehuder SV?

401 Zuschauer verfolgten die Partie in der Sporthalle Falkenseer Damm in Berlin-Spandau. Trotz der klaren Kräfteverhältnisse unterstützten sie den Berliner Verbandspokalsieger lautstark und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Gegen wen bestreitet der Buxtehuder SV nach dem DHB-Pokalsieg sein erstes Bundesliga-Spiel?

Nach dem erfolgreichen Pflichtspielauftakt im DHB-Pokal startet der Buxtehuder SV am kommenden Wochenende in die Saison 2026/27 der ALSCO Handball-Bundesliga. Auftaktgegner ist der Thüringer HC.

Redakteur:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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