Handball in Buxtehude
BSV feiert souveränen Heimsieg gegen Halle-Neustadt
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Sieg im Kollektiv: Die Handballerinnen des Buxtehuder SV haben in der Frauen-Bundesliga einen überzeugenden 30:25-Heimsieg gegen die SV Union Halle-Neustadt gefeiert. Vor 1.067 begeisterten Zuschauern in der Halle Nord überzeugte das Team von Trainer Jonas Schlender mit einer starken Abwehr, zwei glänzend aufgelegten Torhüterinnen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
La-Ola-Welle, stehende Ovationen und ausgelassener Jubel: Die Handballerinnen des Buxtehuder SV haben ihren Fans am Samstagnachmittag (17. Oktober) einen gelungenen Bundesliga-Spieltag beschert. Mit 30:25 (16:11) setzte sich die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender gegen die SV Union Halle-Neustadt durch und feierte damit bereits den dritten Heimsieg im vierten Heimspiel der Saison 2026/27. Mit nun sechs Punkten kletterten die Buxtehuderinnen auf Tabellenplatz sechs.
Buxtehuder SV übernimmt früh die Kontrolle
Nach einem zunächst verhaltenen Beginn fanden die Gastgeberinnen schnell ihren Rhythmus. Johanna Andresen erzielte nach 100 Sekunden den ersten Treffer, ehe Emma Hertha für die Gäste ausglich. Anschließend übernahm der BSV zunehmend das Kommando.
Dank einer konzentrierten Abwehrleistung und einer starken Nikki van der Vorst im Tor erspielten sich die Buxtehuderinnen nach zehn Minuten eine 6:2-Führung. Zwar ließen sie einige klare Torchancen ungenutzt, doch Halle-Neustadt konnte daraus kaum Kapital schlagen.
Ruslana Litvinov erhöhte wenige Minuten vor der Pause auf 14:7. Mit einer verdienten 16:11-Führung ging der BSV schließlich in die Halbzeit.
Sophie Fasold glänzt mit neun Paraden
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Buxtehuder SV spielbestimmend. Trainer Jonas Schlender wechselte regelmäßig durch und verteilte die Spielzeiten auf mehrere Schultern, ohne dass die Mannschaft ihren Rhythmus verlor.
Besonders bemerkenswert war die Leistung von Torhüterin Sophie Fasold, die nach der Pause für Nikki van der Vorst zwischen die Pfosten rückte. Mit neun Paraden erwies sie sich als wichtiger Rückhalt.
Für einen besonderen Jubelmoment sorgte Fleur Schouten. Die junge Niederländerin erzielte in der 38. Minute ihren ersten Heimspieltreffer im Trikot des Buxtehuder SV.
„Ich habe das in dem Moment gar nicht realisiert, dass es mein erstes Tor bei einem Heimspiel für den BSV war, aber es fühlt sich einfach toll an, endlich mit dem Team auf dem Feld zu stehen“, freute sich Schouten anschließend.
Maj Nielsen beste Werferin beim BSV
In der 42. Minute baute Carina Senel den Vorsprung auf 25:16 aus. Neun Tore lagen die Gastgeberinnen damit vorne – die höchste Führung des Spiels.
Erfolgreichste Torschützin war Maj Nielsen mit acht Treffern, darunter zwei verwandelte Siebenmeter. Auch Nele Franz mit fünf und Ruslana Litvinov mit vier Toren trugen wesentlich zum Erfolg bei.
Als Halle-Neustadt in der Schlussphase drei Treffer in Folge erzielte und den Rückstand auf sechs Tore verkürzte, kam kurzzeitig Unruhe auf. Doch Sophie Fasold verhinderte mit weiteren Paraden eine Aufholjagd der Gäste. Der BSV brachte den verdienten 30:25-Erfolg souverän über die Zeit.
Trainer Jonas Schlender lobt seine Mannschaft
Nach dem Schlusspfiff zeigte sich BSV-Trainer Jonas Schlender zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und der Unterstützung von den Rängen.
„Vielen Dank für die wahnsinnige Unterstützung der Halle. Wir haben die Aufgaben heute gut umgesetzt und waren auf die Möglichkeiten vorbereitet“, erklärte Schlender.
Trotz des ungefährdeten Erfolgs sieht der Trainer noch Verbesserungspotenzial: „Die Chancenauswertung muss besser werden, das ist klar, da müssen wir dran arbeiten.“
Nordderby gegen VfL Oldenburg am 31. Oktober
Nach dem dritten Heimsieg verabschiedet sich der Buxtehuder SV zunächst in die Länderspielpause. Am Samstag, 31. Oktober, um 16 Uhr wartet mit dem Nordderby gegen den VfL Oldenburg bereits die nächste Herausforderung in der Halle Nord.
Die Oldenburgerinnen reisen mit Rückenwind an, nachdem sie zuletzt Tabellenführer Borussia Dortmund besiegt haben. Für BSV-Trainer Jonas Schlender wird die Begegnung mit seinem ehemaligen Verein zudem ein besonderes Duell.
Mit dem Selbstvertrauen aus dem Heimsieg gegen Halle-Neustadt wollen die Buxtehuderinnen auch im Nordderby ihre Heimstärke unter Beweis stellen.
Wie hat der Buxtehuder SV gegen SV Union Halle-Neustadt gespielt?
Der Buxtehuder SV gewann am Samstag, 17. Oktober 2026, sein Heimspiel in der Handball-Bundesliga der Frauen gegen die SV Union Halle-Neustadt mit 30:25 (16:11). Vor 1.067 Zuschauern in der Halle Nord überzeugte die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender mit einer starken Abwehr und einer geschlossenen Teamleistung. Es war der dritte Heimsieg im vierten Heimspiel der Saison.
Wer war die beste Torschützin beim BSV-Sieg gegen Halle-Neustadt?
Maj Nielsen war mit acht Treffern, darunter zwei verwandelten Siebenmetern, die erfolgreichste Werferin des Buxtehuder SV beim 30:25-Heimsieg gegen Halle-Neustadt. Nele Franz erzielte fünf Tore, Ruslana Litvinov traf viermal. Carina Senel sorgte in der 42. Minute mit ihrem Treffer zum 25:16 für die höchste BSV-Führung.
Welche Torhüterinnen überzeugten beim Heimsieg des Buxtehuder SV?
Nikki van der Vorst und Sophie Fasold waren wichtige Leistungsträgerinnen beim 30:25-Erfolg gegen Halle-Neustadt. Van der Vorst überzeugte in der ersten Halbzeit und trug zur frühen 6:2-Führung bei. Nach der Pause übernahm Sophie Fasold das Tor und glänzte mit neun Paraden. Damit verhinderte sie auch eine mögliche Aufholjagd der Gäste.
Welchen Tabellenplatz belegt der Buxtehuder SV nach dem Sieg gegen Halle-Neustadt?
Nach dem 30:25-Heimsieg am 17. Oktober 2026 gegen die SV Union Halle-Neustadt kletterte der Buxtehuder SV mit sechs Punkten auf den sechsten Tabellenplatz der Frauen-Handball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender gewann damit drei ihrer ersten vier Heimspiele in der Saison 2026/27.
Wann spielt der Buxtehuder SV gegen den VfL Oldenburg?
Das Nordderby zwischen dem Buxtehuder SV und dem VfL Oldenburg findet am Samstag, 31. Oktober 2026, um 16 Uhr in der Halle Nord in Buxtehude statt. Nach der Länderspielpause trifft der BSV auf einen Gegner, der zuletzt Tabellenführer Borussia Dortmund besiegt hat. Für BSV-Trainer Jonas Schlender ist es zugleich ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein.
Was sagte BSV-Trainer Jonas Schlender nach dem Sieg gegen Halle-Neustadt?
Trainer Jonas Schlender lobte nach dem 30:25-Heimsieg die geschlossene Mannschaftsleistung und die Unterstützung der 1.067 Zuschauer in der Halle Nord. Er zeigte sich zufrieden mit der Umsetzung der taktischen Aufgaben, kritisierte aber die Chancenverwertung seiner Spielerinnen. Außerdem feierte die Niederländerin Fleur Schouten in der 38. Minute ihren ersten Heimspieltreffer für den Buxtehuder SV.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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