Schüler-Team macht Marketing für mehr Nachhaltigkeit
Wie der Einkauf gleichzeitig gut für die Umwelt ist

Alexandra Holz und Danjela Ramspott (vorne re.) vom Laden-Team und die Schülerinnen und Schüler (dahinter v.li.) Luisa Raschke, Jonas Schobert, Lorina Abdo, Marcel Lange, Aleyna Barak und Anja Juric
  • Alexandra Holz und Danjela Ramspott (vorne re.) vom Laden-Team und die Schülerinnen und Schüler (dahinter v.li.) Luisa Raschke, Jonas Schobert, Lorina Abdo, Marcel Lange, Aleyna Barak und Anja Juric
  • Foto: Jonas Schobert
  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. "Mit jeder Verpackung, die eingespart wird, wird die Umwelt etwas weniger belastet. Zudem beziehen Unverpacktläden häufig regionale Produkte. Dadurch sinkt auch der CO₂-Abdruck der Waren. Außerdem birgt der unverpackte Einkauf, bei dem die Nahrungsmittel einzeln gewogen und abgefüllt werden, die Chance auf einen bewussteren Konsum." Diese Sätze fassen zusammen, was die Überzeugung von fünf Schülerinnen und Schülern der BBS Buxtehude vom Beruflichen Gymnasium Wirtschaft ist. Denn das hat sie zu ihrem Projekt geführt: Marketing für "Tante Trude Loseladen" in Buxtehude. Die Aufgabe: Das Team soll den Bekanntheitsgrad steigern. Ein Teilaspekt dabei: Über das Projekt in den Medien zu berichten. Daher haben sich die BBS-Schüler an das WOCHENBLATT gewandt, um über ihre Arbeit zu berichten.

Der Laden an der Viverstraße im Modehaus Stackmann wurde erst im Oktober 2020 eröffnet. Es gebe noch zu viele potenzielle Kunden, die das Geschäft gar nicht kennen, hat das Projektteam ermittelt. Hinzu komme, dass durch den Lockdown viel weniger los sei und daher die Laufkundschaft fehle. Das ist unter anderem das Ergebnis einer Umfrage, die die Schüler gestartet haben.

Es lohne sich aber, sich für "Tante Trude" zu engagieren. "Das Ziel, eine bessere Umwelt zu bekommen, erreichen wir nur, wenn jeder Einzelne ein kleines Stück dazu beiträgt“, sagt Marcel. "Mit dem Kauf von nachhaltigen oder fairen Produkten helfen wir der Umwelt und unseren Mitmenschen“, ergänzt Jonas.
Denn: Im "Loseladen" könne exakt aufs Gramm genau die Menge gekauft werden, die ein Kunde oder eine Kundin benötige. "Nachhaltigkeit und Müllvermeidung spielen in unserem Leben eine immer größere Rolle", sagt Lorin. Dazu gehöre im "Loseladen" der Verzicht auf Plastik sowie möglichst viele regionale Produkte, so dass auf lange Transportwege verzichtet werden könne.  

"Mehr Menschen sollten sich mit dem großen Verbrauch an Verpackungen auseinandersetzen", findet Luisa. Für die Schülerinnen und Schüler der BBS steht fest: Mit alltäglichen Dingen wie dem Einkauf kann jeder etwas für die Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung tun.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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