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Raisa: 100-jährige Erfolgsgeschichte

Empfingen in Agathenburg rund 300 geladene Gäste (v.li.): Aufsichtsratsvorsitzender Henning Ehlers sowie die drei Vorstandsmitglieder Andreas Pape, Ralf Löhden und Axel Lohse Fotos: bc/Raisa
Raisa eG, ehemals Stader Saatzucht, feierte Jubiläum

bc. Agathenburg. Das war eine gelungene Jubiläumsveranstaltung. Die Raisa eG, vielen im Landkreis Stade besser bekannt als ehemalige Stader Saatzucht, feierte am vergangenen Wochenende ihr 100-jähriges Firmen-Bestehen. Am Freitag waren rund 300 Gäste auf den Zuchthof in Sichtweite des Agathenburger Schlosses eingeladen, um bei guter Musik und leckerem Essen interessante Reden zu hören und gute Gespräche zu führen.
Das Ganze fand in Gala-Atmosphäre in einem riesigen Festzelt statt. Als einer der Ehrengäste war Franz-Josef Holzenkampf zu Gast, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes. Am Samstag waren dann an gleicher Stelle rund 3.800 Genossenschaftsmitglieder und Mitarbeiter der Raisa eingeladen, um bei einem Familienfest das 100-Jährige zu feiern.
Wie berichtet, fusionierte die Stader Saatzucht im vergangenen Jahr mit der Raiffeisen-Warengenossenschaft Gnarrenburg zur Raisa eG - ein Unternehmen, das in 2017 einen Umsatz von 326 Millionen Euro gemacht hat. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 3.261 angewachsen. Daran war in den Anfangszeiten nicht zu denken, als man 1918 mit 21 Landwirten den Stader Saatbauverein gründete. 1931 betrug der Umsatz 235.000 Reichsmark.
Einer der wichtigsten Geschäftszweige ist noch immer die Kartoffelzucht. Hinzu kommt der Handel mit Getreide, Düngemittel und Futter. Bei Letzterem betrug der Mengenumsatz im Jahr 2017 beispielsweise 230.000 Tonnen. Die Raisa betreibt aber auch 24 Raiffeisenmärkte, 30 Tankstelle, sechs Baucenter, zwölf Waschanlagen und eine unternehmenseigene Logistik. Außerdem ist die Raisa an zahlreichen ausländischen Unternehmen beteiligt.