Im Auftrag des Bundes
Klimaschutz in Hanstedt wird für weitere Jahre gefördert
- Hanstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus
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Der Klimaschutz in der Samtgemeinde Hanstedt wird für weitere drei Jahre gefördert. Einem entsprechenden Antrag der Kommune hat der Projektträger, die gemeinnützige Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) GmbH mit Sitz in Berlin, im Auftrag des Bundes erneut zugestimmt. Damit wird die Stelle der Klimaschutzbeauftragten drei zusätzliche Jahre mit einer Förderung von 40 Prozent unterstützt. Das teilte kürzlich die Samtgemeinde mit.
"Es ist gut und richtig, dass der Bund uns weiterhin bei unserer kommunalen Klimaschutzarbeit unterstützt. Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, wie weit wir kommen können. Es gilt jetzt, diese Arbeit weiterzuführen“, freut sich Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus.
Seit April 2023 wird die Stelle der Klimaschutzbeauftragten der Samtgemeinde Hanstedt bereits gefördert. In dieser Zeit ging es neben Infoveranstaltungen und Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger vor allem um die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes. Darin wird der Ausgangszustand in puncto Emissionen in der Samtgemeinde erfasst und die Arbeit für die kommenden Jahre geplant. Das Konzept legt fest, mit welchen Maßnahmen die Klimaneutralität bis 2040 erreicht werden kann. Das fertige Konzept wurde vergangenen Dezember durch den Samtgemeinderat einstimmig beschlossen und ist unter www.hanstedt.de verfügbar. Bald wird es auch in der Hanstedter Bücherei zur Ausleihe bereitstehen.
Für die kommenden Jahre wird die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen gefördert. Dazu gehören die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung, die in diesem Sommer vorliegen wird, die energetische Optimierung von Samtgemeindegebäuden wie Kitas und Grundschulen sowie die Belegung eigener Dächer mit Photovoltaikanlagen. Die Einrichtung einer Energieberatung über die Verbraucherzentrale im Hanstedter Rathaus sowie ein regelmäßiges Info- und Beteiligungsangebot für die Bürger sind bereits etabliert.
„Es stehen viele weitere Maßnahmen unter anderem in den Handlungsfeldern Energie, Wohnen und Bildung an. Für mindestens die nächsten zehn Jahre haben wir gut zu tun.“, erklärt Klimaschutzbeauftragte Miriam Potyka, die die Projekte koordiniert. „Gleichzeitig ist Klimaschutzarbeit immer dynamisch. Wir passen uns veränderten Begebenheiten an und beziehen aktuelle Debatten mit ein, sodass wir den belebten Austausch mit unseren Bürgerinnen und Bürgern bewahren können.“
Für Olaf Muus ist Klimaschutz in seiner Kommunen nicht mehr wegzudenken: „Diese Arbeit ist unbedingt nötig und sollte nicht von einer Förderung auf Zeit abhängig sein. Ich bin davon überzeugt, dass der Klimaschutz vor Ort gelebt werden muss und wir einen Weg finden, diese Arbeit in der Samtgemeinde Hanstedt auch darüber hinaus auf Dauer zu etablieren.“
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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