Solarpark Waldsiedlung
Offizieller Spatenstich für zukunftsweisendes Energieprojekt
- Bürgermeister Christian Sauer (li.) beim offiziellen Spatenstich mit Vertretern der regionalen Partner
- Foto: hg
- hochgeladen von Heidi Goch-Lange
Mit dem offiziellen Spatenstich ist am 7. August 2026 der Startschuss für den Solarpark Waldsiedlung Egestorf gefallen. Am offiziellen Termin nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Projektgesellschaft, der Gemeinde Egestorf, der beteiligten Stadtwerke sowie weitere Projektbeteiligte teil. Bürgermeister Christian Sauer sprach als Grußwort seinen Dank aus angesichts dieses zukunftweisenden Projektes und lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten auch über die Gemeinde-Grenzen hinweg. Sehr optimistisch stimme ihn, dass die Gemeinde aufgrund einer 0,2-Prozent-Beteiligunng hohe Einnahmen zu erwarten habe.
Der Solarpark Waldsiedlung Egestorf verbindet regionale Partnerschaft mit konkretem Klimaschutz. Mit der Photovoltaikanlage und dem Batteriespeicher entsteht eine moderne Energieinfrastruktur, die langfristig zur nachhaltigen Versorgung der Region beitragen soll. Die Fläche ist seit nahezu 20 Jahren bereits als Erneuerbare Fläche ausgewiesen, daher kam es zu dieser schnellen Umsetzung der Planung.
Auf rund fünf Hektar entsteht eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von rund 7,5 Megawattpeak (MWp). Ergänzt wird die Anlage durch einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 10 Megawattstunden (MWh).
Die Projektpartner arbeiten bereits seit 2022 an der Sicherung und der Weiterentwicklung der Fläche. Die Inbetriebnahme und Fertigstellung sind nach derzeitigem Planungsstand für 2027 vorgesehen. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer intensiven Planung und einer engen Zusammenarbeit vieler Beteiligter. Es ist ein wichtiger Baustein für die regionale Energiewende.
Die geplante Photovoltaikanlage wird als Freiflächenanlage errichtet. Für das erste voll Betriebsjahr wird eine Stromerzeugung von rund 6 Gigawattstunden erwartet. Die Anlage wird mit rund 10.000 Solarmodulen ausgestattet.
Der Batteriespeicher soll am gleichen Netzanschlusspunkt wie die Photovoltaikanlage betrieben werden. Durch seine Speicherkapazität kann er Strom zeitversetzt aus der PV-Anlage aufnehmen und zu einem günstigeren Zeitpunkt in das Netz einspeisen. Der Betrieb orientiert sich dabei an den jeweiligen Marktbedingungen. Die Kombination aus Solarstromerzeugung und grünem Batteriespeicher soll dazu beitragen, erneuerbare Energie bedarfsgerechter zu nutzen und die regionale Energieinfrastruktur weiterzuentwickeln. Durch den Betrieb der Anlage können voraussichtlich rund 2.850 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden.
Redakteur:Heidi Goch-Lange aus Buchholz |
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