Eissporthalle Harsefeld und Schwimmhalle Ahlerstedt schalten auf Standby
Eis und Wasser bleiben

Die Eisfläche in der Eissporthalle Harsefeld bleibt während des Shutdowns erhalten
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sc. Harsefeld. Gerade erst in die Saison gestartet, die Hygienemaßnahmen verschärft - und jetzt schon wieder geschlossen: Die Eissporthalle Harsefeld und die Schwimmhalle in Ahlerstedt fahren für den November-Shutdown ihren Betrieb runter.

"Wir gehen vier Wochen in den Standby-Modus", sagt Michael Wege, Betriebsleiter der Sport- und Freizeitanlagen in Harsefeld und der Schwimmhalle Ahlerstedt. Der Aufwand auf beiden betroffenen Anlagen sei einfach zu groß, um die Eisfläche abzutauen und das Wasser abzulassen, nur um dann zu Ende November alles wieder startklar für die Besucher zu haben, so Wege. "Das ist zu zeit- und energieaufwendig", erklärt er weiter. Auf beiden Anlagen brauche es für einen kompletten Abbau zwei Wochen Arbeitszeit und für einen Aufbau der Eisfläche und der Aufbereitung des Wassers mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit. "Wir wären dann nur am Arbeiten", so Wege. Das lohne sich für vier Wochen nicht.

Um in den Pause-Modus zu schalten, fährt die Eissporthalle Harsefeld ihre Temperatur von minus sechs Grad auf minus ein bis minus zwei Grad hoch - so kann die Eisfläche bei geringer Leistung den ganzen November erhalten bleiben. "Das Auftauen und dann ein erneutes Präpieren der Eisfläche zieht genauso viel Energie wie vier Wochen Standby-Betrieb", sagt Wege. Daher entschied sich der Betriebsleiter mit seinem Team die Eisfläche für vier Wochen ruhen zu lassen.

Die Schwimmhalle Ahlerstedt verfährt ähnlich: Hier wird die Temperatur des Hallenbades von 28 Grad auf 18 Grad für die vierwöchige Zwangspause heruntergefahren. Dadurch, dass keine Badegäste zum Schwimmen kommen, kann neben der Temperatur, die Chemiezugabe reduziert werden. Denn: Wenn kein Dreck von außen in das Wasser kommt, dann müssen die Mitarbeiter weniger Chlor nachgeben, erklärt Wege. Auch der Energieaufwand für die Schwimmhalle verringert sich im Standby-Modus. Die Pumpen müssen bei einer ruhenden Wassermasse ohne Besucher weniger arbeiten.

Die Mitarbeiter der Sport- und Freizeitanlagen sind im November in kleinen Gruppen aufgeteilt, berichtet Wege. Immer im Wechsel bauen einige im November Überstunden und Resturlaub ab und die anderen kümmern sich um Restarbeiten in der Eishalle, Schwimmhalle oder um die Instandsetzung des Harsefelder Freibades.

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