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Issendorfs Ortsdurchfahrt kommt bei Sanierung der L123 als Letztes dran

Wann die Arbeiten an der Issendorfer Ortsdurchfahrt genau begonnen werden, liegt derzeit noch im Nebel
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jab. Issendorf. Das kann dauern: Die Ortsdurchfahrt von Issendorf sollte schon längst erneuert sein, doch aufgrund von unvorhergesehenen Problemen mit der Tragfähigkeit der Straße zwischen dem Dorf und Horneburg müssen die Anwohner nun noch bis ins kommende Jahr auf die Sanierung warten.

Sie war bzw. ist noch immer eine der schlimmsten Holperpisten im Landkreis: die L123 zwischen Horneburg und dem Kreisverkehr in Linah. Daher rückten im Mai die Bagger an, um endlich die Straße mit den tiefen Spurrillen und Rissen zu sanieren. 2,2 Millionen Euro soll die Sanierung kosten. Bereits im September sollten die Arbeiten an der L123 von Horneburg über Issendorf abgeschlossen sein. Doch bereits beim ersten Bauabschnitt zwischen der B73 und der Einmündung in Richtung Helmste kam es zu Verzögerungen.

Auch im weiteren Bauverlauf zeigte sich, dass der Untergrund nicht an allen Abschnitten ausreichend tragfähig ist. Die Tragschicht muss daher entsprechend bearbeitet werden. Hinzu kommen Altbaustoffe, die entsorgt werden müssen. Diese Arbeiten erfordern mehr Zeit als ursprünglich geplant, was eine Verzögerung des Bauplans um rund vier Monate zur Folge hat. Doch auch im Ablauf der Planung kommt es zu Änderungen: Der dritte Bauabschnitt von Horneburg bis Issendorf soll in wenigen Wochen fertiggestellt und anschließend wieder befahrbar sein. Danach werden die Bauarbeiten am fünften Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr Linah und dem Ortsausgang von Issendorf vorgenommen. Hier soll lediglich die Asphaltbinder- und -deckschicht abgefräst und neu hergestellt werden. Die Arbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein.

Erst im Anschluss geht es an den vierten und letzten Bauabschnitt, der Ortsdurchfahrt Issendorf. Bei entsprechender Witterung sollen die Arbeiten Anfang 2021 in mehreren kleinen Bauabschnitten fertiggestellt werden. Doch wann es so weit ist, ist fraglich. Erst zu Beginn des kommenden Jahres sollen die Anwohner über die Unterbauabschnitte sowie das voraussichtliche Bauende informiert werden. Derzeit wird bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr von einer Bauzeit von acht bis zehn Wochen ausgegangen.

Bis also alle Arbeiten beendet sind, wird der Verkehr weiterhin weiträumig über die L124, die K30 und die B73 umgeleitet.

Wann die Arbeiten an der Issendorfer Ortsdurchfahrt genau begonnen werden, liegt derzeit noch im Nebel
In den kommenden Wochen soll der dritte Bauabschnitt in Richtung Horneburg fertiggestellt werden
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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