Ein Bürgerhaus für Harsefeld?  Politiker befassen sich mit Projekten für ein Entwicklungskonzept

Soll einem Neubau weichen: die Rosenborn-Grundschule    Foto: jd
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jd. Harsefeld. Bekommt Harsefeld ein Bürgerhaus? Über die Möglichkeit, eine öffentliche Begegnungsstätte zu schaffen, in der Menschen jeden Alters unabhängig von bestimmten Veranstaltungen zusammenkommen können, wird derzeit in der Harsefelder Politik nachgedacht. Die Schaffung einer solchen Einrichtung ist Bestandteil des "integretierten städtischen Entwicklungskonzeptes" (ISEK), über dessen Fortschreibung der Rat des Flecken Harsefeld am Donnerstag kommender Woche berät. Das 2007 entwickelte Konzept hatte zunächst eine Laufzeit von zehn Jahren. Jetzt wollen Politik und Verwaltung darin auch Ergebnisse der Ausarbeitungen für das Zukunftskonzept "Harsefeld 2030" einfließen lassen.

Zu den Überlegungen, die von den Zukunfts-Workshops entwickelt wurden, gehört die Idee, ein Haus zu schaffen, das allen Bürgern offensteht. Ein denkbarer Standort für ein solches Bürgerhaus wäre womöglich auch schon gefunden. Wie berichtet, soll die Rosenborn-Grundschule durch einen Neubau an anderer Stelle weiter westlich ersetzt werden. Auf der dadurch frei werdenden Fläche von 4.000 Quadratmetern - ein weiterer Teil wird für die Verlegung des Schulhofes benötigt - könnte dann das Bürgerhaus entstehen.

Die Lage an der Ecke Pumpelhorn/Meybomstraße sei für eine Begegnungsstätte ideal, meint Rathauschef Rainer Schlichtmann: "Der Standort ist zentrumsnah, das Rathaus befindet sich in der Nähe und eine große Senioren-Wohnstätte ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen." Ob das Projekt tatsächlich realisiert werde, stehe aber noch in den Sternen, so Schlichtmann: "Erst einmal muss die neue Schule gebaut werden." Dann könne die alte Schule abgerissen werden. Das erfolge aber nicht vor 2019. Sollte die Idee mit dem Bürgerhaus nicht umgesetzt, könnten dort Wohnhäuser entstehen.

• Der Rat des Flecken Harsefeld befasst sich auf seiner Sitzung am Dienstag, 8. August, um 19 Uhr im Rathaus mit dem ISEK und den darin vorgesehenen Projekten wie dem Bürgerhaus oder dem geplanten Brückenschlag über die EVB-Bahntrasse.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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