Trainer-Assistentinnen vom Reitverein Bokel kümmern sich um Schulponys / Unterricht startet wieder
Es kann wieder losgehen

Ponys und Hund fühlen sich wohl: Lena Tsilikis (v.li.), Line Templin, Malin Mangelsdorf, Johanna 
Brinkmann und Leonie Pietrass kümmerten sich in der Unterrichtspause um die Schulponys
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    Brinkmann und Leonie Pietrass kümmerten sich in der Unterrichtspause um die Schulponys
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sc. Bokel. Geschäftig geht es zu beim Reitverein Bokel: Die fünf Trainer-Assistentinnen des Vereins kümmerten sich trotz Corona-Zwangspause um die Schulponys, damit diese in der unterrichtsfreien Zeit weiterhin pferdegerecht in Bewegung blieben. Am Montag startete der Reitunterricht für die Vereinsponys sowie der Unterricht für Privatpferde unter Auflagen wieder.

Immer zu zweit an verschiedenen Wochentagen trafen sich Lena Tsilikis (17), Line Templin (15), Malin Mangelsdorf (17), Johanna Brinkmann (16) und Leonie Pietrass (17) auf dem Gelände des Reitvereins, um die Schulponys zu reiten und in Bewegung zu halten. Ob Arbeit an der Longe, Bodenarbeit mit Trabstangen, Dressur- oder Springreiten - die jungen Trainer-Assistentinnen boten den fünf Vereinsponys ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm während der seit März andauernden Unterrichtspause. Die fünf Reiterinnen assistieren den Trainern beim Schulponyunterricht und helfen den kleinen Kindern bei ihren ersten Ritten auf einem Pferd. Durch ihre fast tägliche Arbeit mit den Tieren konnten sie die Gewohnheiten und Charaktere der Ponys besser kennenlernen und damit den Kindern noch besser helfen, sind sich die fünf einig. Nun freuen sie sich, endlich wieder mit den Reitschülern und den Ponys im Unterricht zusammenarbeiten zu können.

"Ohne die Mädels hätte ich das nicht hinbekommen", sagt die Erste Vorsitzende des Reitvereins Bokel, Sonja Finkel, und lobt die fünf für ihren Einsatz. Die Ponys seien durch das Training ausgeglichen und in guter Kondition. "Jetzt können wir direkt mit dem Unterricht starten", freut sie sich. Das Erfolgsrezept mit den Trainer-Assistentinnen möchte Finkel beibehalten: Auch weiterhin sollen sie die Schulponys fördern und bewegen.
Um die Abstandsregeln beim Reitunterricht einzuhalten und für die Sicherheit der Trainer sowie der Schüler zu garantieren, findet der Schulpony- sowie der Privatpferdeunterricht vorerst nur auf den beiden Außenplätzen des Reitvereins statt. Für eine Entzerrung sorgt die Teilung der jeweiligen Unterrichtsgruppen: "Wir starten erst einmal im wöchentlichen Wechsel mit einer Gruppe", so Finkel. Die Schulponys holt der jeweilige Reitlehrer selbst und bereitet diese auch für die Kinder vor. Eltern helfen ihren eigenen Kindern beim Aufsteigen oder Nachgurten. Nach dem Unterricht muss eine Reitgruppe erst den Platz komplett verlassen, bevor die nächste Gruppe diesen betreten darf. Die Privatpferde müssen mit genügend Abstand draußen am Anhänger aufgesattelt und getrenst werden. "In jedem Fall ist ein Sicherheitsabstand von zwei Metern einzuhalten", erklärt Finkel. Desinfektionsmittel für die Hände steht bereit.

Ponys und Hund fühlen sich wohl: Lena Tsilikis (v.li.), Line Templin, Malin Mangelsdorf, Johanna 
Brinkmann und Leonie Pietrass kümmerten sich in der Unterrichtspause um die Schulponys
Johanna arbeitet mit dem Lieblingspony Lennox an der Longe

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