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Freisprechung im Kfz-Handwerk
43 neue Gesellen in Ahlerstedt geehrt

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Bei der Freisprechung der Kfz-Innung Stade sind im Schützenhof Ahlerstedt insgesamt 43 neue Gesellen offiziell in das Kfz-Handwerk aufgenommen worden. Von ursprünglich 75 Auszubildenden, die vor dreieinhalb Jahren ihre Lehre begonnen hatten, hielten 52 bis zum Abschluss durch, 43 bestanden erfolgreich die Prüfung.

„Für mich ist es der schönste Beruf der Welt“, sagte Ulrich Tietjen, Obermeister der Kfz-Innung Stade, in seiner Festrede. Die jungen Gesellinnen und Gesellen erhielten im Rahmen einer Feierstunde ihren Gesellenbrief.

Gute Perspektiven trotz Herausforderungen

„Das Kfz-Gewerbe bietet trotz aller aktuellen Herausforderungen nach wie vor vielfältige Aufgaben und hervorragende Perspektiven“, betonte Tietjen. Die Bevölkerung sei weiterhin auf zuverlässige Fachkräfte angewiesen, der Individualverkehr werde noch lange bestehen. Zudem würden Fahrzeuge insgesamt länger genutzt und gewartet.

Ausgebildet wurden in diesem Jahr:

27 Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Personenkraftwagen

3 Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Nutzfahrzeuge

13 Fachkräfte im Bereich Elektromobilität, Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik

Damit nehme der Landkreis Stade erneut eine Vorreiterrolle ein, so Tietjen. Allen Auszubildenden, die die Prüfung nicht im ersten Anlauf bestanden haben, sprach er Mut zu, die Ausbildung fortzusetzen und abzuschließen. Das Handwerk biete hervorragende Zukunftsperspektiven. Wichtig sei nun, Erfahrungen zu sammeln und sich kontinuierlich weiterzubilden – etwa zum Diagnosetechniker, Meister oder über ein Studium im Fahrzeugbau.

„Handwerker sind Teamplayer“

In seiner Rede ging Tietjen auch auf die öffentliche Diskussion um Klimaneutralität ein. Trotz Kritik werde die Automobilbranche weiterhin gebraucht: Menschen im ländlichen Raum kämen zur Arbeit, Handwerker erreichten ihre Kunden, Wirtschaft und Verbraucher würden zuverlässig beliefert.

„Zum Individualverkehr gibt es derzeit keine Alternative“, sagte Tietjen und äußerte zugleich Unverständnis über manche Kritik aus Gesellschaft und Politik.
„Die Bahn allein ist keine Alternative, 53 Prozent aller Strecken werden mit dem Pkw gefahren, die Luft war seit Jahrzehnten nicht so sauber.“

Er machte dem Nachwuchs Mut und betonte: „Wir sind es, die das Land am Laufen halten.“

Dank an Ausbilder und Betriebe

Tietjen wünschte den neuen Gesellinnen und Gesellen alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft. Sein Dank galt zudem den Eltern, den Ausbildungsbetrieben, dem Lehrlingswart sowie dem Prüfungsausschuss der Kfz-Innung. Die Übergabe der Prüfungszeugnisse erfolgte traditionell durch den Ausschuss. Die Freisprechung nahm Mike-Florian Duschek vor, die Gesellenfreisprechung erfolgte durch Altgeselle Dennis Offermann.

Gastredner aus der Berufsbildung

Als Gastredner sprach Carsten Schröder, Schulleiter und Oberstudiendirektor der Berufsbildende Schule Buxtehude. Er verwies auf Praxisbeispiele und Studienergebnisse zum Social-Media-Konsum und zeigte mögliche Auswirkungen auf Jugend und Gesellschaft auf. Zugleich betonte er die Bedeutung lebenslangen Lernens für den persönlichen Fortschritt und wünschte den neuen Gesellinnen und Gesellen alles Gute.

Die Stimmung unter Ausbildern, Prüfungsvertretern, Betrieben und Gästen war ausgelassen. Gemeinsam wurde der Erfolg noch lange gefeiert. Ein Dank ging auch an den Schützenhof Ahlerstedt und sein Team für die Bewirtung.

„Wir sind es, die das Land am Laufen halten“
Ulrich Tietjen, Obermeister der Kfz-Innung Stade

Bei der Freisprechung der Kfz-Innung Stade wurden in Ahlerstedt 43 neue Gesellen geehrt. Obermeister Ulrich Tietjen betonte die Zukunftsperspektiven des Kfz-Handwerks.

Häufige Fragen zur Freisprechung im Kfz-Handwerk

Wie viele neue Gesellen wurden freigesprochen?
Insgesamt wurden 43 neue Gesellen im Kfz-Handwerk offiziell freigesprochen.

Wo fand die Freisprechung statt?
Die Feierstunde fand im Schützenhof Ahlerstedt statt.

Welche Fachrichtungen waren vertreten?
Ausgebildet wurden Mechatroniker für Pkw, Nutzfahrzeuge sowie Fachkräfte im Bereich Elektromobilität mit Schwerpunkt Hochvolttechnik.

Was sagte Obermeister Ulrich Tietjen zur Zukunft des Handwerks?
Er betonte, dass das Kfz-Handwerk trotz Herausforderungen hervorragende Perspektiven bietet und für Gesellschaft und Wirtschaft unverzichtbar ist.

Welche Rolle spielte die Berufsbildung?
Gastredner Carsten Schröder unterstrich die Bedeutung lebenslangen Lernens für die persönliche und berufliche Entwicklung.

Redakteur:

Christoph Kunst aus Buchholz

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