Den Fokus auf die Qualität richten

Andreas Viebrock (li.) mit einem Teil der neuen Mitarbeiter, die er im Unternehmen "herzlich willkommen" hieß.
  • Andreas Viebrock (li.) mit einem Teil der neuen Mitarbeiter, die er im Unternehmen "herzlich willkommen" hieß.
  • hochgeladen von Jörg Dammann

"Jahresauftakt"-Treffen der Viebrock-Gruppe: Unternehmen strebt Zertifikat für nachhaltiges Bauen an.

Das Harsefelder Bauunternehmen Viebrock steht wirtschaftlich auf einem sicheren Fundament. Vorstandsvorsitzender Andreas Viebrock sprach am Mittwoch auf der "Jahresauftakt"-Veranstaltung der Viebrock-Gruppe, zu der Mitarbeiter und Geschäftspartner geladen waren, von einem "außergewöhnlich guten Jahr 2012". Und auch im neuen Jahr wird niemand im Unternehmen über Arbeitsmangel klagen: Es sind schon so viele neue Verträge unter Dach und Fach, dass die Maurerkolonnen bis Anfang 2014 ausgelastet sind.
Der Konjunktur-Motor im Baugewerbe brummt. Und davon profitiert die Viebrock-Gruppe in besonderer Weise: Immer mehr Häuslebauer setzen auf die innovativen Technologien, die das Unternehmen in Sachen Energie-Effizienz anbietet. Angesichts ständig steigender Preise für Heizöl, Gas und Strom wird der Aspekt des Energiesparens für Bauherren immer wichtiger.

Maurerkolonnen "klotzen" ran

Die Kombination von solider, traditioneller Massivbauweise, ausgeführt in handwerklich höchster Perfektion, und modernster, zukunftsweisender Haustechnik, die den Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert: Das ist das Erfolgsrezept der Firma Viebrock, die auf dem hart umkämpften Markt ganz weit oben mitspielt. "Mit derzeit 610 Mitarbeitern zählen wir zu den größten Handwerksunternehmen in Deutschland", verkündete Viebrock. Namentlich begrüßte er auf der Versammlung jeden einzelnen der neuen 101 Beschäftigten, die 2012 dazugestoßen sind.
Im neuen Jahr werde "gezaubert", um die Terminwünsche von Neukunden zu erfüllen, so Viebrock. Das funktioniert allerdings nicht mit Hexerei, sondern ist dem Engagement der Mitarbeiter zu verdanken: Die Maurerkolonnen hätten zugesagt, 2013 an mehr als 20 Samstagen zu arbeiten, so Viebrock. So sei es möglich, in diesem Jahr allein in Norddeutschland rund 70 zusätzliche Häuser zu errichten.

Werbekampagne wird gestartet

Was das Unternehmen Viebrock seit jeher auszeichnet, soll künftig noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden: Hinsichtlich der Qualität der Bauausführung sei man führend in Deutschland, so der Vorstandschef. Der Anspruch, das beste Haus zu bauen und Perfektion in jedem Detail zu bieten, wird demnächst durch eine Werbekampagne unterstrichen, die sich das Unternehmen immerhin 600.000 Euro kosten lässt.
Als Erfolg wertete Viebrock das im vergangenen Jahr gestartete Regenwald-Projekt: In Panama wird für jedes gebaute "Energieplus"-Haus ein 150 Quadratmeter großes Waldareal für 50 Jahre unter besonderen Schutz gestellt. Mit dieser Fläche können die beim Hausbau verursachten CO2- Emissionen vollständig ausgeglichen werden. Jeder Bauherr erhält eine Urkunde, auf der die genaue Lage "seines Grundstücks" im Schutzwald ausgewiesen ist. Das erklärte Ziel für 2013 sei es nun, so Viebrock, sich das besondere Umweltbewusstsein zertifizieren zu lassen. Das Unternehmen strebe die Auszeichnung in Gold der "Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen" an.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

Wirtschaft
Dehoga-Präsident Detlef Schröder

Dehoga-Umfrage zu Corona-Folgen
Gastronomie und Hotellerie mit riesigen Löchern in den Bilanzen

(bim/nw). Auch wenn Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Touristen beherbergen dürfen, ist die Not in der Branche weiterhin groß. Nach wochenlanger Zwangspause klaffen riesige Löcher in den Bilanzen. Die Umsätze liegen weit unter den Vorjahreswerten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Niedersachsen vom 3. bis 10. August durchführte und an dem sich 747 Gastronomen und Hoteliers beteiligten. Verlängerung...

Politik
Neuer Job: Jannik Stuhr

Neider wittern Verschwörung im Winsener Rathaus
Job über das CDU-Parteibuch?

thl. Winsen. Jannik Stuhr ist der "Neue" im Winsener Rathaus. Ab 1. September ist er für die "weitere Digitalisierung städtischer Verwaltungsabläufe und Dienstleistungen" zuständig. Doch bevor Stuhr seinen Dienst antritt, wittern einige Personen bereits Verschwörungen. "Stuhr ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Stelle und der Jungen Union im Landkreis. Zudem war er Wahlkampfunterstützer für Bürgermeister André Wiese. Gab die Parteizugehörigkeit den entscheidenden Ausschlag?", heißt es in...

Wirtschaft
Der Industriehafen in Stade-Bützfleth soll erweitert werden
  3 Bilder

Das Tor zur Welt
Pläne für die Erweiterung des Stader Binnen- und Seeschiffhafens

jab. Stade. Der Binnen- und Seeschiffhafen in Stade ist der drittgrößte Umschlagplatz in Niedersachsen. Seit Jahren schon gibt es die Überlegungen, den Industriehafen in Stade-Bützfleth zu erweitern. Passiert ist bisher nichts. Doch nun liegt ein Perspektivpapier vor, das durch den Betreiber Niedersachsen Ports (N-Ports) in den vergangenen Jahren erstellt wurde und konkrete Planungen für eine Erweiterung beinhaltet. Auf der Sommertour des Landtagsabgeordneten Kai Seefried und der...

Politik
Uwe Harden

Corona-Maßnahmen im Landkreis Harburg
Uwe Harden fordert: "Mündige Bürger statt Sanktionsregime"

(bim). Drages Bürgermeister Uwe Harden, der auch stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg ist, hat einen Leserbrief zur Schließung der Abstrichzentren der Kassenärztlichen Vereinigung in Winsen und Buchholz verfasst. Im Grunde ist es aber eine Einschätzung bisheriger Corona-Maßnahmen auf Landkreis- und Bundesebene, die wir hier in Auszügen veröffentlichen: "Ich finde, die Kreisverwaltung hat bislang in der Corona-Pandemie lobenswerte Arbeit geleistet. Zwar sind bis Mitte Mai 13...

Wirtschaft
Die Getreideernte lief in den vergangenen Tagen auf Hochtouren

Die Weizenfelder sind weitgehend abgeerntet
Erste Erntebilanz im Landkreis Stade: Enttäuschend bis überraschend

jd. Stade. Die Mähdrescher waren in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz: Im Landkreis Stade ist die Ernte von Weizen und Gerste weitgehend abgeschlossen. Auf der Stader Geest liegt das Getreide bereits in den Silos, nur in Kehdingen sind noch die Erntefahrzeuge auf den Feldern. "Die Landwirte haben durchschnittliche Erträge eingefahren", zieht Stades Kreislandwirt Johann Knabbe ein erstes Resümee. Dabei gebe es selbst innerhalb des Landkreises starke Schwankungen, "von enttäuschend bis...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen