Defekte Ampel bei Horneburg sorgt für Fragen
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An der Kreuzung der B73 mit der Issendorfer Straße in Horneburg hängt seit Monaten ein Kabel von einer beschädigten Ampelanlage herab. Die Anlage war nach Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bereits Ende 2025 bei einem Unfall beschädigt worden. Viele Autofahrer fragen sich seitdem, warum die Reparatur bislang ausgeblieben ist.
Wie die Behörde auf Anfrage mitteilt, wurde damals ein Pkw gegen den Ampelmast geschleudert. Dabei entstand erheblicher Schaden an der Anlage. Die Straßenmeisterei Stade habe noch am selben Tag den Notdienst der zuständigen Fachfirma verständigt, der die Unfallstelle abgesichert habe. Anschließend sei die Reparatur beauftragt worden. Diese umfasse auch den Austausch des Ampelmastes.
- Von der defekten Ampelanlage hängt ein längeres Kabel herab (kl. Foto) Fotos: sb
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Trotzdem ist die Anlage bis heute nicht vollständig instand gesetzt. Nach der jüngsten Rückmeldung der zuständigen Firma soll die Reparatur nun „in diesen Wochen“ erfolgen. Warum sich die Arbeiten über viele Monate verzögert haben, erklärt die Behörde mit der angespannten Situation bei spezialisierten Fachunternehmen. In ganz Norddeutschland gebe es lediglich wenige Firmen, die Ampelanlagen bauen und warten könnten. Zudem dürften Reparaturen jeweils nur von der Herstellerfirma der betreffenden Anlage ausgeführt werden.
Dass die Umsetzung trotz Auftragserteilung derart lange dauere, sei allerdings ungewöhnlich. Man befinde sich deshalb im Austausch mit dem Unternehmen. Eine Gefahr für den Verkehr gehe von dem herabhängenden Kabel nach Angaben der Behörde jedoch nicht aus. Auch besonders hohe Fahrzeuge seien nicht gefährdet.
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