"Recht auf gewaltfreie Erziehung"

Helga Kruse-Moosmayer (li.) und Janina Rentsch 
begrüßten Martin Kühn in Buchholz
  • Helga Kruse-Moosmayer (li.) und Janina Rentsch
    begrüßten Martin Kühn in Buchholz
  • Foto: DKSB
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Fachkräfte tagten bei Kinderschutzbund.

(mum). "Das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung" lautete das Thema eines Fachtages des Deutschen Kinderschutzbundes - Kreisverband Landkreis Harburg - (DKSB), zu dem etwa 50 pädagogische Fachkräfte und Interessenten aus dem gesamten Landkreis in die Rathauskantine nach Buchholz kamen. Im Zentrum standen die Vorstellung des Präventionsprojektes "Starke Eltern - Starke Kinder" und der Vortrag von Martin Kühn vom Traumapädagogischen Institut Norddeutschland zum Thema "Die Pädagogik des sicheren Ortes".
Martin Kühn gab praxisnah Hinweise zum Verstehen von Verhaltensauffälligkeiten traumatisierter Menschen und zum unterstützenden Umgang mit ihnen. "Im Unterschied zu Erwachsenen gelten Kinder zu jeder Zeit als zurechnungsfähig und müssen sich sofort für ihr Verhalten rechtfertigen", machte der Referent deutlich. Dieser Umstand werde den Kindern oft nicht gerecht und führe durchaus zu unangemessenen Maßnahmen seitens der Erwachsenen. Knapp zwei Stunden berichtete Kühn humorvoll und kompetent aus seiner jahrelangen Praxis im Umgang mit problembeladenen Kindern und Jugendlichen. Die Teilnehmer folgten seinen Ausführungen gebannt, weil sie vieles aus ihrem Alltag wiedererkannten. Die positiven Rückmeldungen zeigten, wie hilfreich die pädagogischen Fachkräfte eine solche Fortbildung einschätzen.
"Ein toller Fachtag mit Anregungen zu einem Thema, das uns unter den Nägeln brennt", so Janina Rentsch vom DKSB Kreisverband Landkreis Harburg stellvertretend für viele der Teilnehmer. Durch die großzügige Spende des Modehauses Ramelow wurde diese Veranstaltung erst möglich. Außerdem unterstützeten Bäckerei Weiss, Edeka Subey und Rewe-Markt Burmeister die Veranstaltung.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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