"Die Landesbehörde soll endlich handeln!"
FDP-Ortsverband Jesteburg fordert Erneuerung der Zebrastreifen an der Hauptstraße

Die Markierungen der Zebrastreifen an der Jesteburger Hauptstraße sind teilweise sehr verblasst und kaum noch zu erkennen Fotos: as
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  • Die Markierungen der Zebrastreifen an der Jesteburger Hauptstraße sind teilweise sehr verblasst und kaum noch zu erkennen Fotos: as
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as. Jesteburg. Mit täglich bis zu 13.000 Fahrzeugen ist die Ortsdurchfahrt durch Jesteburg (Schützenstraße/Hauptstraße) die meistbefahrene Straße im Ort. Umso wichtiger ist es, Fußgängern dort ein sicheres Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Doch die Zebrastreifen sind in einem schlechten Zustand. Die Farbe ist auf der Straße größtenteils abgeblättert, die Beleuchtung ist teilweise defekt. Zuständig für den Erhalt der Landesstraße (L 213) ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLSTBV).

Die FDP Jesteburg kritisiert jetzt, dass die Landesbehörde ihrem gesetzlichen Auftrag zur Erhaltung der Zebrastreifen nicht nachkommt. „Die Landesbehörde lässt die Zebrastreifen in unserem Ort verkommen. Trotz mehrfacher Bitten der Gemeindeverwaltung werden Markierungen nicht erneuert, defekte Beleuchtungen nicht repariert bzw. durch gesetzlich vorgeschriebene hellere Beleuchtungen ausgetauscht“, ärgert sich FDP-Ratsmitglied Philipp-Alexander Wagner. Besonders heikel sei, dass diese Straße auch von Schulkindern überquert wird.

Wagner ergänzt: „Der große Skandal ist doch, dass die Landesbehörde seit nunmehr fast fünf Jahren die Aufforderungen der Gemeinde ignoriert. Muss erst jemand überfahren werden, damit diese Behörde tätig wird?“ Um die Misere zu beenden, habe die Gemeindeverwaltung zwischenzeitlich an der Ortsdurchfahrt Straßenlaternen zur Verbesserung der Ausleuchtung aufgestellt und der Landesbehörde angeboten, die Aufgabe der Erneuerung der Markierung zu übernehmen. „Diese sinnvollen Maßnahmen der Gemeinde sind leider nicht ausreichend, um die Verkehrssicherheit herzustellen. Die Untätigkeit der Landesbehörde muss endlich aufhören“, fordert FDP-Chef Wagner.

"Die vorhandene Markierung wird im Zuge der Jahresmarkierungsarbeiten in diesem Jahr entsprechend erneuert", teilt Annette Padberg, Fachbereichsleiterin Planung bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, dem WOCHENBLATT auf Nachfrage mit. Hinsichtlich der defekten Beleuchtung werde derzeit nach einer geeigneten Lösung gesucht. "Leider lassen sich die nach dem aktuellen Stand der Technik benötigten Beleuchtungsmasten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht an den dort vorgesehenen Standorten installieren", sagt Padberg. Eine Überplanung der Anlage findet derzeit statt. Die Umsetzung erfolge voraussichtlich Ende 2021 / Anfang 2022.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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