Automobile Klassiker
17. Niederelbe Classics starten in Jork
- Monika Roesberg (v.li.) und Michael Roesberg in ihrem Mercedes 170 S von 1952
- Foto: sts
- hochgeladen von Stefanie Schimanski
Motorengeräusche, glänzender Chrom und der typische Geruch von Benzin: Bei bestem Oldtimer-Wetter sind am Samstagmorgen, 11. Juli, die 17. Internationalen Niederelbe Classics an der Festhalle in Jork gestartet. Vom Wohnmobilstellplatz aus gingen die Teilnehmer im Minutentakt auf die rund 140 Kilometer lange Ausfahrt durch das Alte Land und die Region.
Schon in den Minuten vor dem Start war die Konzentration bei den Organisatoren deutlich spürbar. Claus Bredehöft (78), erster Vorsitzender des Classic Club Niederelbe seit 2012 und Mitgründer des Vereins im Jahr 2008, gab ruhig, gelassen und zugleich bestimmt die letzten Anweisungen, bevor das erste Fahrzeug auf die Strecke ging.
„Früher war ich eher aufbrausend und etwas hektischer. Das ist heute anders“, erzählt Claus Bredehöft lächelnd.
Im Minutentakt rollten die historischen Fahrzeuge auf die Strecke. Dabei standen nicht Höchstgeschwindigkeit, sondern Präzision, Zuverlässigkeit und Fahrspaß im Mittelpunkt.
Dass sich das Teilnehmerfeld im Laufe der Jahre verändert hat, beobachtet Frank Drewes, Pressesprecher des Classic Club Niederelbe e.V., schon seit Langem.
„Ich glaube, man braucht zu einer bestimmten Zeit und zu einem bestimmten Auto eine gewisse Affinität“, sagt er.
Deshalb seien Fahrzeuge aus den 1930er-Jahren heute seltener vertreten. Stattdessen prägen heute immer häufiger Klassiker aus den 1950er-, 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren das Starterfeld.
„Oft sind das genau die Autos, die die Eltern oder Großeltern gefahren haben. Diese emotionale Verbindung spürt man.“
Die Mischung aus historischem Fahrkulturgut, sportlicher Präzision und der Begeisterung für klassische Automobile macht den besonderen Reiz der Niederelbe Classics aus. „Mittlerweile hat sich die Veranstaltung als einer der festen Höhepunkte im Alten Land etabliert, darauf sind wir sehr stolz."
„
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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