Initiative im Alten Land
Beim Blütenlauf mit schwarzer Kleidung ein Zeichen setzen
- Die Gleichstellungsbeauftragten Sinur Aziz (li., Gemeinde Jork) und Michelle Baxmann (Samtgemeinde Lühe) engagieren sich für die Initiative "Donnerstags in Schwarz"
- Foto: SG Lühe
- hochgeladen von Jörg Dammann
Wenn sich am Sonntag, 11. Mai, zahlreiche Läuferinnen und Läufer beim Blütenlauf des TSV Hollern-Twielenfleth auf die Strecke begeben, dann geht es um mehr als sportliche Leistung: Erstmalig wird dort die internationale Kampagne „Donnerstag in Schwarz“ präsent sein – eine sichtbare Botschaft gegen sexualisierte Gewalt und für mehr Solidarität mit Betroffenen.
Ein Lauf, der Haltung zeigt
Initiiert von den Gleichstellungsbeauftragten Michelle Baxmann (Samtgemeinde Lühe) und Sinur Aziz (Gemeinde Jork), setzt die Aktion ein Zeichen gegen ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt. „Sportveranstaltungen bringen viele Menschen zusammen – das bietet eine wertvolle Gelegenheit, auf Gewalt aufmerksam zu machen und ein gemeinsames Zeichen zu setzen“, sagt Michelle Baxmann, die bereits im vergangenen Jahr an einer ähnlichen Aktion beim Jorker Butterkuchenlauf mitwirkte. Dort ist die Kampagne „Donnerstag in Schwarz“ inzwischen fest etabliert.
Mitlaufen für eine klare Botschaft
Wer beim Blütenlauf dabei sein möchte, kann sich unter www.tsv-hollern-twielenfleth.de/bluetenlauf.html anmelden und dabei angeben, ob man für das Team „Donnerstag in Schwarz“ starten möchte. Vor Ort erhalten die Team-Mitglieder am Stand der Gleichstellungsbeauftragten ein kostenloses T-Shirt mit dem Logo der Kampagne – und bekommen dort auch ihre Startgebühr erstattet.
Weltweite Bewegung mit lokaler Wirkung
„Donnerstag in Schwarz“ ist Teil einer globalen Initiative des Ökumenischen Rats der Kirchen. Sie fordert dazu auf, jeden Donnerstag durch schwarze Kleidung oder Accessoires ein sichtbares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt zu setzen – in Familien, Institutionen, gesellschaftlichen Strukturen und auch in Krisen- und Kriegsgebieten. Die symbolische Farbe Schwarz steht dabei nicht für Trauer, sondern für die Stärke der Betroffenen und die Solidarität mit ihnen. Die Evangelischen Frauen, die die Aktion in der Region unterstützen, setzen sich seit Jahren überkonfessionell für Gleichstellung und Gewaltprävention ein.
Weitere Infos gibt es am Veranstaltungstag direkt am Stand oder vorab bei den beiden Gleichstellungsbeauftragten:
- Michelle Baxmann (Samtgemeinde Lühe): Tel.: 04142 - 899 160; E-Mail: michelle.baxmann@luehe-online.de
- Sinur Aziz (Gemeinde Jork): Tel.: 04162 - 914788; E-Mail: gleichstellung@jork.de
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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